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Landrätin Bettina Dickes zu „Corona -Ampel“

Foto / Text: Kreisverwaltung Bad Kreuznach
Foto / Text: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Die ungemütliche und kältere Jahreszeit steht in den Startlöchern und ist schon deutlich zu spüren. Gerade unter dem Vorzeichen „Corona“ werden Herbst und Winter eine besondere Herausforderung darstellen. Waren bisher viele Treffen im Freien möglich, verlagert sich das Leben nun wieder mehr ins Innere. „Im Sommer war dauerndes Lüften oder das Aufhalten im Freien recht unproblematisch, mit dem Herbst und dem folgenden Winter wird sich dies ändern“, weiß Landrätin Bettina Dickes. Jeder müsse dabei helfen, durch besondere Vorsicht dieser Herausforderung zu begegnen, um eine starke Ausbreitung des Corona-Virus in der kalten und ungemütlichen Jahreszeit zu vermeiden. „Wir alle möchten nicht wieder unter verschärften Bedingungen den Alltag durchleben. Bleiben Sie weiterhin achtsam, um die wiedergewonnenen Freiheiten nicht aufs Spiel zu setzen“. Sie appelliere daher, dringend die AHA-Regeln, also Abstandhalten, das Einhalten der Hygiene und das Tragen von Alltagsmasken, zu berücksichtigen. „Diese recht einfachen Regeln können uns dabei helfen, drastische Einschränkungen möglichst zu vermeiden. Ich bitte Sie alle, helfen Sie dabei, das Infektionsgeschehen im Landkreis beherrschbar zu halten“.

 

Auch im Landkreis Bad Kreuznach werde zur Darstellung der aktuellen Lage die „Corona -Ampel“ des Landes Rheinland-Pfalz zur Umsetzung kommen. Demnach springt die Ampel bei einer Neuinfektionszahl von 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche auf gelb, wenn der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen Bestand hat. „Springt die Ampel auf gelb, ist das eine klare Vorwarnung, die eigene Aufmerksamkeit noch mehr zu schärfen“, erklärt die Landrätin.

 

Die orange Warnstufe wird erreicht, wenn der Wochenwert auf 35 Fälle pro 100.000 Einwohnern an mehr als fünf aufeinanderfolgende Tage springt. „Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist mit Einschnitten zu rechnen“, macht die Landrätin deutlich. Unter anderem ist dann wieder eine stärkere Begrenzung der zugelassenen Personenzahlen rund eine Ausweitung der Maskenpflicht zu erwarten.

 

Die Warnstufe rot wird bei einem Wochenwert von mindestens 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von fünf aufeinanderfolgenden Tagen erreicht. „Wenn die Ampel auf Rot springt, sind weitere, sehr weitreichende Einschnitte zu erwarten“, so die Landrätin. „Wir alle wollen und müssen verhindern, dass die Corona-Ampel im Landkreis auf orange oder gar rot springt. Daher noch einmal die große Bitte: Bleiben Sie vorsichtig und verhindern Sie die Ausbreitung des Virus, um uns allen weitere Einschränkungen zu ersparen“.

 

Weitergehende Hinweise zur Corona-Warnampel des Landes sind über die Coronaseite der Kreishomepage (www.kreis-badkreuznach.de) zu finden.

Darüber hinaus wird auf der Kreishomepage auch eine kreisspezifische Ampel dargestellt. Gelb steht hierbei für die Warnstufe gelb, rot – gelb für die Warnstufe orange und rot für die Warnstufe rot. Eine grüne Ampel wird nicht dargestellt, da auch unterhalb der Schwelle zur Warnstufe gelb weiterhin größte Vorsicht geboten ist.

 

Für den Landkreis Bad Kreuznach mit seinen rund 160.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird die Stufe rot bei einem Wochenwert von 80 Neuinfektionen erreicht. Auf der Kreishomepage wird künftig der aktuelle Wert, auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet, dargestellt.

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