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Buchtipp: Gute Menschen haben ein besseres Immunsystem

Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit senken den Spiegel der Stresshormone im Blut, was gegen entzündliche Reaktionen im Körper und so auch gegen Zivilisationskrankheiten wie Krebs vorbeugt. Außerdem wirkt „gutes“ Verhalten ausgleichend auf das Hormon- und stärkend auf das Immunsystem, womit es auch das Risiko für eine COVID 19-Erkrankung senken kann. Der renommierte Arzt und Wissenschaftler Prof. DDr. Johannes Huber weist das anhand zahlreicher Studien in seinem neuen Buch „Das Gesetz des Ausgleichs – Warum wir besser gute Menschen sind“ nach, zu dem der Philosoph Peter Sloterdijk ein Nachwort geschrieben hat. Fazit: Gute Menschen profitieren von ihrem Verhalten nicht erst im nächsten, sondern aufgrund medizinischer und biologischer Zusammenhänge bereits in diesem Leben. Und umgekehrt: „Böses“, also egoistisches Verhalten gefährdet, verkürzt gesagt, die Gesundheit.

 

Das Buch, das dementsprechend ein auf Bescheidenheit und Mitmenschlichkeit basierendes Lebensmodell entwirft, erscheint am Montag, den 2. November 2020. 

Der Autor: Prof. DDr. Johannes Huber habilitierte 1985 an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlichen Organisationen und in Wien als Reproduktionsmedizinier, Endikronologe und Gynäkologe tätig. Er war von 1992 bis 2011 Professor und Leiter der klinischen Abteilung für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Universität Wien. 2001 bis 2006 war er Vorsitzender der Bioethik-Kommission sowie Mitglied des Obersten Sanitätsrates.

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