· 

Online-Studie zur Körperwahrnehmung

Studie am Psychologischen Institut der JGU untersucht die Körperwahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 17 Jahren sowie bei deren Eltern

 

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers spielt eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Wahrnehmung von Hunger, Durst und Schmerzen. Bisherige Studien im Erwachsenenalter zeigten, dass die Körperwahrnehmung enge Zusammenhänge mit der körperlichen und psychischen Gesundheit aufweist. Allerdings sind Körperwahrnehmungen bei Kindern und Jugendlichen kaum erforscht. Auch über die Rolle der elterlichen Körperwahrnehmung sowie über die Zusammenhänge der kindlichen und elterlichen Wahrnehmung ist wenig bekannt.

 

Die Abteilung Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt aktuell eine Online-Studie durch mit dem Ziel, die Qualität von Fragebögen zu untersuchen, die die Wahrnehmung von Körperfunktionen wie Atmung und Herzschlag erfassen, aber auch  Einstellungen und Überzeugungen zum eigenen Körper bei Kindern, Jugendlichen und Eltern erheben. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob es einen Zusammenhang bei der Körperwahrnehmung von Kindern und Eltern mit ihrer psychischen und körperlichen Gesundheit gibt. Schließlich werden auch Veränderungen der Körperwahrnehmung während der COVID-19-Pandemie ermittelt.

 

Die Bearbeitungsdauer für die Studie beträgt für Eltern etwa 25 Minuten und für Kinder und Jugendliche etwa 20 Minuten. Eine Teilnahme ist für alle Eltern und Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren möglich. Die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen setzt die Einwilligung der Eltern voraus. Die Eltern und Kinder erhalten jeweils eine Aufwandsentschädigung.

Die Studie ist über https://www.soscisurvey.de/StudieKoerperwahrnehmung/ für Eltern bis zum 15. Februar 2021 zu erreichen. Der Link für die Kinder- und Jugendlichen-Version ist zugänglich, nachdem ein Elternteil an der Studie teilgenommen hat.

 

 

Quelle:

Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann

Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie

Psychologisches Institut

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Kommentar schreiben

Kommentare: 0