Artikel mit dem Tag "Dieter Jeromin"



Körper & Psyche · 27. Februar 2021
Er hieß Jean-Baptiste Grenouille, und wenn sein Name im Gegensatz zu den Namen anderer genialer Scheusale, wie etwa de Sades, Saint-Justs, Fouchés, Bonapartes usw., heute in Vergessenheit geraten ist, so sicher nicht deshalb, weil Grenouille diesen berühmteren Finstermännern an Selbstüberhebung, Menschenverachtung, Immoralität, kurz an Gottlosigkeit nachgestanden hätte… Mit diesen Worten beginnt Patrick Süskind die Beschreibung des Helden seines Romans „Das Parfum": Die Geschichte...
Körper & Psyche · 25. Februar 2021
Havelock Ellis (1859 – 1939
Körper & Psyche · 23. Februar 2021
Die Häufigkeit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung in der Bevölkerung wird im Allgemeinen mit 1 % beziffert. Dies entspricht zum Beispiel der Häufigkeit des Vorkommens der Schizophrenie. Es ist die Häufigkeit der auffällig bösartig toxischen Form der Störung. Mildere und weniger auffällige Formen, die nie klinisch erfasst werden, sind hingegen weitaus häufiger anzutreffen und Stefanie Paolucci hat diese 2020 mit 10 % benannt. Studien haben ergeben, dass die Störung bei...
Körper & Psyche · 21. Februar 2021
Teilansicht einer Buchvorderseite mit dem Photo von Pablo Hagemeyer
Körper & Psyche · 19. Februar 2021
Narcissus, Ausschnitt aus einem Gemälde von John William Waterhouse (1849–1917) in der Walker Art Gallery in Liverpool
Körper & Psyche · 16. Januar 2021
Daraufhin schwieg der See eine Weile. Dann sagte er: „Zwar weine ich um Narziss, aber dass er so schön war, hatte ich nie bemerkt. Ich weine um ihn, weil sich jedes Mal, wenn er sich über meine Wasser beugte, meine eigene Schönheit in seinen Augen widerspiegelte.” So beginnt “Der Alchimist“, einer der ersten und bekanntesten Romane von Paulo Coelho (geb. 1947), den dieser 1987 in nur zwei Wochen geschrieben hat, und von dem gesagt wurde, dass er mehr ein Werk zur Selbsthilfe als...
Körper & Psyche · 14. Januar 2021
Brad Klontz hat 2011 vier Money Scripts definiert
Körper & Psyche · 10. Januar 2021
In der kaiserlichen Pfalz zu Beginn des zweiten Teils seines großen Theaterstücks „Faust“, lässt Goethe Mephistofeles, den Teufel, der hier als der neue Narr des Kaisers fungiert, die Geldsorgen des Hofes kurzerhand dadurch lösen, dass er Geld schöpft, indem er alle ungehobenen Bodenschätze und Schatzfunde dem Kaiser zuspricht und damit die Deckung des Papiergelds begründet. Bei diesem Karnevalsscherz wird verdeutlicht, wie das neue Papiergeld auf der Basis von immateriellen Werten...
Körper & Psyche · 08. Januar 2021
Wie wir gesehen haben war die Einführung von Geld im Laufe der Jahrtausende eine beachtliche Leistung und Herausforderung für unsere kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten. Dies will jedoch nicht heißen, das wir den Umgang mit Geld auch immer auf allen Ebenen unseres Gehirns meistern. Daniel Kahneman (geb. 1934), ein israelischer Psychologe, der 2002 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt, hat in seinem Bestseller “Thinking, Fast and Slow”, erschienen 2011, eingehend...
Körper & Psyche · 04. Januar 2021
Bei dem Ausdruck “Geld-Krankheit” (was natürlich nichts mit Geld bei Krankheit oder Krankengeld zu tun hat) mögen viele zunächst an Gestalten wie Herr Harpagon bei Molière (1668) und Ebenezer Scrooge bei Charles Dickens (1843), oder auch Onkel Dagobert bei Walt Disney denken, die krankhaft erscheinende Formen von Geiz anschaulich verkörpern. Unter dem Einfluss von Thomas von Aquin wird die Habgier (Avaritia) seit dem Mittelalter von der katholischen Kirche mit Superbia (Hochmut, Stolz,...

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