Überregionale Gesundheitsnachrichten

Kokosöl statt Chemie gegen Zeckenbisse – das funktioniert sehr gut, haben Forscher der FU Berlin festgestellt. Dank des Inhaltsstoffs Laurinsäure. Unbehandeltes Kokosöl kann bis zu 60 Prozent Laurinsäure enthalten. Deshalb unbedingt darauf achten, dass kaltgepresstes Kokosöl verwendet wird. Vor dem Spaziergang durch Wald und Wiesen die freien Hautstellen mit dem Öl einreiben. Die Wirkung hält laut den Berlinern Wissenschaftlern bis zu sechs Stunden....
Sieben Wochen lang tranken schlanke junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren jeweils drei 0,2-Gläser eines Fruktose-haltigen Süßgetränks. Ergebnis: Die Fettsäure-Bildung in der Leber wurde in einem so hohen Maß angeregt, dass auf Dauer eine Fettleber und ein Typ-2-Diabetes drohten. Der Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit. Er entsteht durch eine mangelhafte Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die...
Verkrustungen, Verstopfungen, oft ein juckendes oder brennendes Gefühl in der Nase – das sind typische Symptome einer trockenen Nasenschleimhaut. Häufige Ursachen: arbeiten in trockener, staubiger Luft, Nasebohren, Tabakrauch oder Nebenwirkungen von Medikamenten wie etwa Psychopharmaka. Praktische Mittel dagegen sind Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen, Sprays mit Hyaluronsäure oder Nasensalben. Wer auf Nummer sicher gehen will, was Ursache der trockener Nasenschleimhaut ist, sollte zum...
Egal, ob als Tee, Tinktur oder in Tablettenform – Heilpflanzen helfen gegen Krankheiten oder erhalten die Gesundheit. Dabei sind jedoch stets ein paar Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Etwa bei Arnika: Hilft gegen Entzündungen, Keime und lindert Schmerzen. Aber Vorsicht: Bei Allergie gegen Korbblütler reagiert die Haut mit Quaddeln und roten Stellen. Für Schwangere ist Arnika tabu. Gegen Reizhusten, Heiserkeit und Magenschleimhautentzündung helfen Blätter und Wurzeln des Eibischs. Aber:...
Acht von zehn Deutschen haben entzündetes Zahnfleisch. Und merken es oft gar nicht. Weil die Entzündung in den Zahnfleischtaschen entsteht – und nicht blutet. Auslöser sind u.a. zu intensives Zähneputzen, fehlende Mundhygiene, aber auch Rauchen, Stress oder Stoffwechselstörungen. Zweimaliges tägliches Zähneputzen, der Einsatz von Zahnseide sowie eine professionelle Zahnreinigung mindestens einmal im Jahr beugen dem vor. Ist das Zahnfleisch entzündet, helfen zum Beispiel Mundspülungen...
Kribbeln in Händen und Unterarmen, Schmerzen in Nacken und Schultern – typische Zeichen für einen Mausarm. Diese weit verbreitete Bürokrankheit entsteht durch stundenlanges, immer gleiches Arbeiten mit der Computermaus und der PC-Tastatur. Dem Mausarm vorbeugen können richtig eingestellte Schreibtische und Schreibtischstühle sowie häufig wechselnde Sitzhaltungen. Ebenfalls hilfreich: Alle 15 Minuten Hände und Arme ausschütteln, im Wechsel Hände zu Fäusten ballen und Finger gestreckt...
Blutgefäße steuern und kontrollieren Organfunktionen – das haben Forscher der Universität Heidelberg herausgefunden. Demnach gibt es eine Kommunikation zwischen Zellen des Nervensystems und Zellen des Blutgefäßsystems. Dieser Austausch sorge dafür, dass sich neurale Vorläuferzellen zu Zellen des zentralen Nervensystems entwickeln. Auf diese Weise beeinflussen Blutgefäße auch die Hirnfunktion....
Wenn die Pollen fliegen, tropfen bei Allergikern die Nasen und die Augen werden rot. Eine Gefahr besonders für alle, die viel Auto fahren. Und diese Gefahr wird sogar noch größer, wenn Antiallergika eingesetzt werden. Meint der TÜV Süd. Denn selbst rezeptfreie Medikamente können müde machen und das Reaktionsvermögen deutlich einschränken. Das sei ein Risiko, das im Straßenverkehr zur echten Gefahr werden kann. Genauso wie tränende, geschwollene Augen durch die Allergie selbst....
Leuchtend roter Kirschjoghurt, cremiger Pudding, wochenlang frisches Brot - drei große Küchenwunder? Weniger. Eher das Ergebnis von Zusatzstoffen, die den Lebensmitteln beigemischt wurden. Alle in Deutschland eingesetzten Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Süßungsmittel gelten in den verwendeten Mengen als unbedenklich. Aber was ist, wenn regelmäßig unterschiedliche Produkte mit identischen Zusatzstoffen verzehrt und damit Grenzwerte überschritten werden? Das Süßungsmittel Aspartam...
Das Arzneimittel Teplizumab kann den Ausbruch der Typ-1-Diabetes um Jahre verzögern. Das ist das Ergebnis einer fast zehn Jahre dauernden Studie der Yale-Universität in den USA. Unter der seltenen Typ-1-Diabetes leiden in Deutschland etwa 200.000 Menschen, deren Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert. Und die ihr Leben lang Insulin spritzen müssen, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Der so genannte CD3-Antikörper Teplizumab stoppte bei den Studien-Probanden den Rückgang der...

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