Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Körper & Psyche

Hören heißt nicht gleich verstehen...

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 4 Min. Lesezeit
Hören heißt nicht gleich verstehen...

oticon.de / Gebel & Weber Hörerlebnis Bad Münster Ebernburg am Stein


Werbung
Tipp für Bad Kreuznach:
Hörerlebnis Bad Münster am
Stein- Ebernburg   

HIER GEHT ES ZUM AKUSTIKER  


Hörakustiker helfen Schwerhörigen Gespräche wieder zu verstehen

 
Gut hören zu können, ist im Alltag wichtig. Wer gut hört, dem fällt es einfacher, soziale Kontakte zu pflegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Wenn man jedoch beispielsweise Schwierigkeiten hat zu verstehen, ob die Enkel nun ein "Eis" oder ein "Ei" wollen, kann es sich um erste Anzeichen von Schwerhörigkeit handeln. Je früher man in solchen Fällen handelt, desto besser.

 

Was viele nicht wissen: Hörverlust ist bei jedem Menschen individuell und muss sich nicht in einer verminderten Lautstärkenwahrnehmung äußern. Das liegt daran, dass die menschliche Sprache aus Vokalen und Konsonanten besteht, die jeweils in einem bestimmten Frequenzbereich liegen. Ein Hörverlust beginnt bei verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Oft sind bei einer Schwerhörigkeit zuerst die hohen Frequenzen betroffen, dann folgen die tiefen. Gerade im hohen Frequenzbereich liegt jedoch die überwiegende Mehrheit der Sprachlaute, die für das Verstehen von Sprache entscheidend sind. Die Sprachlaute in den tiefen Frequenzen tragen zum Verstehen dagegen nur sehr gering bei. Ihre Hauptleistung liegt in der Vermittlung der Lautstärke.

 

Je nachdem in welchem Frequenzbereich der Hörverlust liegt und wie stark er ausgeprägt ist, können einzelne Buchstaben gar nicht mehr gehört werden. Die Konsonanten "S" und "T" gehören zum Beispiel zu den hohen Tönen. Oft haben Menschen mit einer beginnenden Schwerhörigkeit deshalb Schwierigkeiten, sie zu unterscheiden. Da sie aber die tiefen Frequenzbereiche noch gut hören, empfinden sie Gespräche trotzdem als normal laut und haben deshalb den Eindruck, ihr Gesprächspartner spricht nicht zu leise, sondern undeutlich. Beginnt eine Hörminderung dagegen in den tiefen Frequenzen des menschlichen Hörspektrums, nimmt die Lautstärkenwahrnehmung ab. Auch wenn der Fernsehton auf Anschlag steht, klingt jede Unterhaltung gedämpft.

 

Verstehen kann man auch verlernen

 

"Schon bei leichten Hörminderungen kann der Mensch einzelne Sprachlaute nicht mehr hören. Zu Beginn verabschieden sich meistens die Konsonanten, bald auch die Vokale", erklärt Marianne Frickel, Hörakustiker-Meisterin und Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Das menschliche Gehirn kann diese Entwicklung für eine gewisse Zeit kompensieren, weil es sich an die Worte und ihren Klang erinnert. Mit dieser Hörerinnerung im Kopf schließt das Gehirn die Verständnislücken und ergänzt die fehlende Information je nach Gesprächskontext. Doch je länger ein Mensch nicht mehr gut hört, desto mehr verlernt das Gehirn, die fehlenden Sprachlaute zu erkennen. Hörverstehen und Hörerinnerung verlieren sich. "Gelingt es dem Gehirn nicht mehr, die falsch verstandenen Worte zu ergänzen, gerät die Teilnahme am sozialen Leben an ihre Grenzen", so Frickel.

 

Auf den richtigen Ton kommt es an

 

Um Menschen mit Hörminderung zu helfen, Unterhaltungen in normaler Lautstärke nicht nur zu hören, sondern auch zu verstehen, setzen Hörakustiker auf moderne, digitale Technik. Mit exakten audiometrischen Messverfahren stellen sie fest, in welchem Bereich die Hörminderung liegt. Ein vom Hörakustiker eingestelltes Hörsystem verstärkt deshalb auch ganz gezielt die Frequenzen, die nicht mehr gut gehört werden. Durch individuelle Anpassung gleicht das Hörsystem den fehlenden Frequenzbereich aus und sorgt so dafür, dass zum Beispiel "S" und "T" wieder klar zu unterscheiden sind. Damit wird das Verstehen wieder selbstverständlich statt anstrengend.

 

Hören oder Verstehen

 

Durch Hörbeispiele auf https://www.richtig-gut-hoeren.de/hoerbeispiele/ lässt sich erfahren, wie es sich anhört, wenn das Lautheitsempfinden nachlässt, wie sehr ein Störgeräusch das Verständnis beeinträchtigt, wie Musik für Schwerhörige klingen und wie belastend ein Tinnitus sein kann.

 

 

Quelle: Text - Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Weiter entdecken

Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Katheter-Ablation hilft bei Herzrhythmusstörungen
Körper & Psyche

Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Katheter-Ablation hilft bei Herzrhythmusstörungen

Neues Behandlungsverfahren am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach Die Freude ist Dr. Mathias Elsner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Diakonie Krankenhaus, ins Gesicht geschrieben: „Der lange gehegte Wunsch, Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen wohnortnah zu behandeln, geht heute in Erfüllung.“ Der Kardiologe bezieht sich dabei auf die Elektrophysiologischen Untersuchungen, die in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz erstmals in Bad Kreuznach durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Herzkatheteruntersuchung, mit der Art und Ursprung einer Herzrhythmusstörung sehr genau bestimmt und mittels Verödung, der sogenannten Ablation, therapiert werden kann. Zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen zählt Vorhofflimmern, in Deutschland leiden fast zwei Millionen Menschen daran. „Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz nicht gleichmäßig. Ursache sind meist unregelmäßige, elektrische Signale aus den Lungenvenen, die in die Herzvorhöfe wei

20.07.2021 Artikel ansehen ↗
Digitaler Infoabend für werdende Eltern am 3. August mit Team des St. Marienwörth - Fragen ab sofort möglich
Körper & Psyche

Digitaler Infoabend für werdende Eltern am 3. August mit Team des St. Marienwörth - Fragen ab sofort möglich

Am Dienstag, dem 3. August , findet um 18 Uhr der digitale Elterninfoabend mit dem Geburtshilfeteam des Krankenhauses St. Marienwörth statt. Die digitale Alternative zum beliebten Elternabend vor Ort ermöglicht werdenden Eltern, trotz der aktuellen Pandemielage Einblicke in die Angebote im Krankenhaus St. Marienwörth zu erhalten. Das Storchenteam rund um Chefarzt Dr. med. Gabor Heim und der leitenden Hebamme Gudrun Grosenick informieren monatlich immer am ersten Dienstag über zahlreiche Aspekte rund um die Geburt, im Livestream können jederzeit Fragen gestellt werden. Um teilnehmen zu können, benötigen interessierte werdende Eltern lediglich ein internetfähiges Endgerät, also ein Tablet, Smartphone oder Laptop, mit dem sie sich dann in die digitale Veranstaltung auf YouTube auf dem Kanal der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz einwählen können. Das lässt sich übrigens auch gut vorher testen, der Link ist bereits aktiv. Das Geburtsteam stellt während des einstündigen Termins auch die

16.07.2021 Artikel ansehen ↗
Körper & Psyche

PreKanga - Kurs für Schwangere

Anmeldung ab sofort möglich Prekanga ist ein abwechslungsreiches Training mit verschiedenen Boden- und Entspannungsübungen, aber auch mit Choreografien und Workouts, für Frauen die in der Schwangerschaft sportlich aktiv sein möchten. Die Übungen werden an das persönliche Stadium der Schwangerschaft angepasst, sodass Sie sicher und effektiv fit bleiben. Veranstaltungsort ist die Hebammenpraxis St. Marienwörth am Bourger Platz 8 in 55543 Bad Kreuznach. Nähere Infos über den Kurs und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt Carina Fleck unter der Mobilnummer (0176) 34914451. Weitere Kursangebote finden Sie unter: www.storchenteam-marienwoerth.de Quelle: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V.

14.07.2021 Artikel ansehen ↗