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Apotheken & Medizin

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In dieser Rubrik

49 Artikel
Uni Mainz: Durchbruch für die Behandlung der Zöliakie
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Uni Mainz: Durchbruch für die Behandlung der Zöliakie

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz federführend bei der Entwicklung und klinischen Testung des ersten wirksamen Medikaments (Mainz, 13.07.2021, vw) Ein Forscherteam hat unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan, Direktor des Instituts für Translationale Immunologie der Universitätsmedizin Mainz, einen neuartigen medikamentösen Wirkstoff zur Behandlung der Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) entwickelt: den Transglutaminase-Hemmer ZED1227. Das Medikament basiert auf einem erkrankungsspezifischen Wirkmechanismus. Die bisher einzige wirksame Therapieoption für Betroffene ist eine streng glutenfreie Diät. Im Rahmen einer klinischen Phase 2a-Studie haben die Mainzer Wissenschaftler gemeinsam mit internationalen Kollegen gezeigt, dass ZED1227 eine starke schützende Wirkung auf die Dünndarmschleimhaut hat und die Entzündung, Erkrankungssymptome sowie die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Damit ist ZED1227 das erste Zöliakie-Medikament, für das eine klinische

14.07.2021 Artikel ansehen ↗
„Je nach Farbe verlieren die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit"
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„Je nach Farbe verlieren die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit"

Rezepte für Arzneimittel können nach der ärztlichen Ausstellung je nach Farbe unterschiedlich lange in Apotheken eingelöst werden. „Patientinnen und Patienten sind immer auf der sicheren Seite, wenn sie mit dem Rezept umgehend in eine Apotheke kommen, also direkt am Tag der Ausstellung oder ein, zwei Tage danach“, sagt Apothekerin Silke Laubscher vom Geschäftsführenden Vorstand der ABDA – . „Je nach Farbe verlieren die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit und dürfen von den Apotheken nicht mehr beliefert werden.“ Die Fristen gelten auch, wenn Medizinprodukte oder Hilfsmittel ärztlich verordnet wurden. Die rosa Rezeptblätter zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkasse sind genau 28 Tage lang gültig. Dies wurde Anfang Juli konkretisiert, zuvor waren sie einen Monat lang gültig. Privatrezepte sind meist blau und drei Monate lang gültig. Auf gelben, mehrteiligen Rezepten werden Betäubungsmittel wie zum Beispiel stark wirksame Schmerzmittel verordnet. Sie bleiben sieben Tage lang gültig.

06.07.2021 Artikel ansehen ↗
Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen
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Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen

Der Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab hat von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) eine Zulassung mit Auflagen erhalten. Aducanumab ist damit der erste neue Alzheimer-Wirkstoff seit 2002. Begleitend muss der Hersteller Biogen die Wirksamkeit des Antikörpers mit einer weiteren Studie nachweisen. Biogen hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA auch einen Antrag für eine Zulassung in Europa gestellt. Eine Entscheidung darüber wird bis Ende des Jahres erwartet. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) schätzt die aktuelle Situation ein und rät Patientinnen und Patienten in Deutschland zur Vorsicht: „Wir begrüßen die Entscheidung der FDA, den Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab unter der Voraussetzung zuzulassen, dass der Hersteller Biogen eine weitere Studie zur Wirksamkeit des Medikamentes vorlegt. Das ist folgerichtig, denn die bisherigen Ergebnisse, die Biogen vorgelegt hat, waren nicht eindeutig und haben zu viele Fragen offengelassen. Unstrittig ist zwar, da

08.06.2021 Artikel ansehen ↗
Uni Mainz: Hemmung des an der Entstehung der Alzheimer-Krankheit beteiligten Enzyms Meprin-β analysie
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Uni Mainz: Hemmung des an der Entstehung der Alzheimer-Krankheit beteiligten Enzyms Meprin-β analysie

Forschungsergebnisse der JGU könnten zur Entwicklung neuer Medikamente führen Forscherinnen und Forscher der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Institute of Molecular Biology of Barcelona haben herausgefunden, wie das das Blutplasmaprotein Fetuin-B an das Enzym Meprin-β bindet, und ihre Erkenntnisse mit einem Computermodell visualisiert. Diese Ergebnisse könnten zur Entwicklung von Medikamenten gegen schwere Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs führen. Meprin-β setzt im Menschen Proteine von Zelloberflächen frei und steuert dadurch wichtige Körperfunktionen. Allerdings kann eine Fehlregulation dieses Vorgangs die genannten Erkrankungen verursachen. Reguliert wird Meprin-β durch Fetuin-B, indem dieses, wenn nötig, an das Enzym bindet und dadurch das Freisetzen anderer Proteine verhindert. In der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences schildern die Forscher diese Bindung nun als Erste detailliert. Die Wissenschaftler der JGU hatten sowohl Meprin-β als

16.04.2021 Artikel ansehen ↗
Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Das Herzstück der Kardiologie im Video
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Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Das Herzstück der Kardiologie im Video

Sicher versorgt – Filmische Einblicke ins Herzkatheterlabor Seit fast zwei Monaten sind die beiden neuen Herzkatheterlabore am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach in Betrieb. Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche können vom Team der Kardiologie sämtliche Eingriffe an den Herzkranzgefäßen wie Stents, Schrittmacher- bzw. Defibrillator-Implantationen geleistet werden. Hinzu kommen Spezial-Operationen wie Vorhofseptum- und Vorhofohr-Verschlüsse, elektrophysiologische Untersuchungen und Eingriffe zur Therapie von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern. Dr. Mathias Elsner bedauert es, dass er zum Start sein Labor nicht der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Deshalb hat die Stiftung kreuznacher diakonie erstellt (siehe unten). Der Film zeigt, dass gerade auch in Zeiten von COVID-19 Herzpatienten hier sicher versorgt werden können.

20.01.2021 Artikel ansehen ↗
Diakonie Apotheke in Bad Kreuznach verbessert Frühchen-Versorgung
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Diakonie Apotheke in Bad Kreuznach verbessert Frühchen-Versorgung

Nahrung für Frühgeborene wird verstärkt fürs Baby angepasst. Auf diesen Moment haben Dr. Bettina Stollhof und Dr. Edmondo Hammond lange gewartet. Jedem Frühchen unter 1500 Gramm eine sichere und individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Nahrung geben zu können, das war einst das Ziel gewesen. Die Apothekerin und der Experte für Kinder- und Jugendmedizin am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach halten die erste unter Reinraum-Bedingungen hergestellte Nährlösungen für Frühgeborene in Händen und sind stolz darauf. Die Zutaten dafür sind im Wesentlichen simpel: „Hauptsächlich Zucker, Proteine, Fett – dann noch ein paar Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente“, erklärt Dr. Hammond, Oberarzt im Perinatalzentrum Level 1, der jährlich ca. 330 dieser „Totalen parenteralen Ernährung“, kurz TPN genannt, auf der Frühgeborenen-Station verbraucht. Hinzu kommen weitere zirka 350 Beutel mit jeweils 150 Millilitern für die Kinder, deren Gewicht sich an der Grenze zu 1500 Gramm bewegt. „Frühgeboren

14.01.2021 Artikel ansehen ↗
Serum von Vermonde unterstützt den Heilungsprozess
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Serum von Vermonde unterstützt den Heilungsprozess

Spende für Plastische Chirurgie des Diakonie Krankenhauses Bei plastischer Chirurgie denken viele an Nasenkorrektur, Bauchstraffung oder Brustvergrößerung. Dabei sind es gerade die Operationen bei Tumorerkrankungen, Unfällen und Verbrennungen, die bei den großen und kleinen Patienten des Diakonie Krankenhauses nach der Entlassung noch eine langwierige Narbennachbehandlung erfordern. Dank der Spende der Vermonde GmbH aus Bingen können Patienten jetzt frühzeitig und bereits im Krankenhaus mit der Pflege beginnen. Geschäftsführer Dominik Dreyer und Marketingleiterin Ana Karakas überreichten Dr. André Borsche, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie, und Fachärztin Dr. Philine Howe 150 Päckchen eines speziellen Serums, das geschädigter Haut hilft, sich schneller zu erneuern. „Bereits in den 70er Jahren haben Mediziner selbst schwerste Verbrennungen mit Gewebeextrakten behandelt. So haben sie einen Reparatureffekt erreicht. Die Haut heilte schneller und die Narbenbildung verringerte

11.01.2021 Artikel ansehen ↗
Arzneimittel in der Apotheke: Zuzahlungsbefreiung für 2021 jetzt prüfen
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Arzneimittel in der Apotheke: Zuzahlungsbefreiung für 2021 jetzt prüfen

Etwa 5,8 Millionen gesetzlich Krankenversicherte sind derzeit in Deutschland von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit. Sie sollten jetzt einen Antrag auf Befreiung auch für das Kalenderjahr 2021 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen Patienten, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Voraussetzung für die Befreiung ist, dass die finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit. Mit dem Zuzahlungsrechner für das Jahr 2021 auf dem Gesundheitsportal www.aponet.de lässt sich schnell ermitteln, ob die Belastungsgrenze im Laufe des Jahres erreicht wird. Ein Beispiel: Ein älteres Ehepaar, dessen Kinder schon lang

08.01.2021 Artikel ansehen ↗
Thomas Spies: Wildkräuter als Immunstärker
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Thomas Spies: Wildkräuter als Immunstärker

Zugegeben, im Winterhalbjahr ist das Auffinden und Sammeln von Wildkräutern nicht unbedingt die erste Wahl – das Verkosten allerdings schon, gerade weil in dieser Zeit deftiges Essen und Süßkram mehr als sonst auf den Tisch kommt und die Wildkräuter dazu einen guten Gegenpol bilden. Aus diesem Grund habe ich das Jahr über, hauptsächlich im Frühjahr und Sommer, hier und da Wildkräuter gesammelt und getrocknet. Jetzt, wo das jahreszeitlich bestimmte Wetter und, neben all den Viren und Bakterien, die sowieso unterwegs sind, auch ein ganz bestimmtes Virus uns bedrängen, kommen meine gesammelten Kräuter zum Einsatz. In kleinen Mengen werden sie vermahlen und einmal täglich eingenommen. Wenn man es nicht gewohnt ist, kann man sich an den Geschmack erstmal annähern und mit einer Messerspitze Pulver anfangen. Im Mund einige Zeit einspeicheln; oder das Pulver in etwas Wasser einrühren und trinken.

17.12.2020 Artikel ansehen ↗
Besuch im Eugenie Michels Hospiz
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Besuch im Eugenie Michels Hospiz

Nicht Rudolph, sondern Holly, Marie und Tom heißen die Rentiere, die in dieser Woche im Eugenie Michels Hospiz für ein freudiges Wiedersehen gesorgt haben. In Begleitung von Sonja Persch-Jost und Stefan Persch überraschten sie dort Gast Gerhard E. Er ist die gute Seele der Rentieralm in Niederhausen und kennt die kleine Rentierfamilie schon von Kindesbeinen an. Bei Streicheleinheiten und kleinen Leckereien konnten die weiße Marie, die filmerfahrene Holly und der erst im Sommer geborene Tom noch einmal kurz durchschnaufen, bevor es auf Weihnachts-Tour geht, um mit dem Weihnachtsmann Glück und Freude zu verbreiten. Christina Gann freut sich über diese privaten Initiativen und verweist darauf, dass das Hospiz auf Spendengelder angewiesen ist: „Viele kleine und große Spenden helfen uns täglich, den fünfprozentigen Spendenanteil für die Hospizarbeit zusammenzutragen. Denn Kranken- und Pflegekassen übernehmen nur 95 Prozent der Kosten, dies ist gesetzlich so vorgesehen. Wenn Sie die Hospizar

13.11.2020 Artikel ansehen ↗