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Krebs-Blog

Perspektiven und Impulse für einen bewussten Alltag.

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2 Artikel
Teil 3: Das Desaster - und wie es dazu kommen konnte - über Jahrzehnte hinweg
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Teil 3: Das Desaster - und wie es dazu kommen konnte - über Jahrzehnte hinweg

Der Schock sitzt tief: Ich hatte einen faustgroßen Tumor im Enddarm. Niedergeschlagen war ich, sah mich wie ein Segelboot, das im Sturm auf Grund gelaufen war. Mein Handeln wurde von nun an nicht mehr von mir selbst bestimmt. Ich war auf Hilfe angewiesen. Die richtige Hilfe. Am darauffolgenden Tag nach meiner verhängnisvollen Darmspiegelung meldete sich der sonderbare Arzt, der die Untersuchung durchgeführt hatte. Er druckste am Telefon herum und meinte, er habe die Unterlagen an dieses „Darmzentrum“ des Katholischen Klinikums (KKM) in Mainz schicken lassen. Dort dürfe ich anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Aber das würde schon recht lange dauern… Ich rief dort an und hatte Frau Meyer-Reinholz am Telefon. „Gut, dass Sie sich melden, wir haben vor einer halben Stunde Ihre Unterlagen bekommen. Der Chef hat sich das schon angeschaut. Am besten Sie kommen direkt morgen früh zum Gespräch mit Professor Heintz…“ Ich war total platt. „Das ist aber wirklich sehr schnell“, bemerkte ich. „J

26.10.2020 Artikel ansehen ↗
Teil 2:  Endlich im "Darm-Institut" zum Spiegeln - Wertung: Null von zehn Punkten
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Teil 2: Endlich im "Darm-Institut" zum Spiegeln - Wertung: Null von zehn Punkten

Ende Mai 2017: Innerhalb von zwei Wochen hatte ich über zehn Kilo abgenommen, dazu üble Darmbeschwerden. Die innovativen Reizdarmprodukte aus der Werbung waren an ihre Grenzen gestoßen. Wegen der Schmerzen musste ich schwerere Geschütze aus dem Arzneischrank auffahren. Schmerzmittel, denen schon meine Mutter vertraute. Trotzdem flüchtete ich mich in meine Illusionen – es wird schon nicht so schlimm sein, dachte ich. Schließlich ergriff meine Frau die Initiative. Sie heißt Hannelore. Ich nenne sie Hanni. Gelegentlich entsteht daraus gern ein subtil dahin gehauchtes „Honey“. Hanni jedenfalls kann richtig tough sein. Sie ist Unternehmerin, tatkräftig, dynamisch und hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Andererseits hat sie Züge von Mutter Teresa – warmherzig, einfühlsam, oftmals zu gut für dies Welt. Ein Engel – flügelleicht, aber manchmal in einem Eisenpanzer unterwegs. Und: Sie ist der wundervollste Mensch, den ich in meinem Leben habe treffen dürfen. Ich liebe sie. Hanni machte

17.10.2020 Artikel ansehen ↗