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Online-Befragung zu Ängsten bei Migräne sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Studie am Psychologischen Institut der JGU will die Rolle von Ängsten bei Migräne genauer erforschen und vorhandene Fragebögen zu der Problematik verbessern

 

Migräne ist eine neurobiologische Funktionsstörung, die zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen kann. Der Krankheitsverlauf kann von mehreren Faktoren beeinflusst werden, zum Beispiel von Belastungen, Stress oder negativen Gefühlen. Eine Studie am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) möchte mit einer Online-Befragung die Rolle von Ängsten bei Migräne genauer erforschen. Zum Beispiel kann die Sorge, durch eine Migräneattacke auszufallen und Verpflichtungen nicht erfüllen zu können, eine zusätzliche Belastung sein.

 

Ziel dieser Befragung ist es auch, vorhandene Fragebögen zur Erfassung von Ängsten bei Migräne zu optimieren. Dadurch soll in Zukunft noch besser auf die Ängste und Sorgen von Migränepatienten eingegangen werden können.

 

Die Beantwortung des Fragebogens dauert etwa 45 Minuten. Die Teilnahme ist vom 23. September bis zum 30. November 2020 möglich. Die Daten werden anonymisiert erfasst, sodass kein Rückschluss auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglich ist. Über das Ergebnis der Befragung wird unter anderem in einer Mitteilung der MigräneLiga e.V. berichtet.

 

Das Projekt „Optimierung Diagnostischer Instrumente bei Migräne“ oder kurz „ODIN-Migräne“ wird am Psychologischen Institut von Silja Klein und Dr. Timo Klan durchgeführt. Inhaltlich wird unter anderem nach Aspekten der Migräneerkrankung wie etwa der Häufigkeit von Kopfschmerzen sowie nach Ängsten, Belastungen und Einschränkungen bei Migräne gefragt. Weitere Informationen sind unter der E-Mail Adresse migraenebefragung@uni-mainz.de zu erhalten. Die Studie ist direkt über den Link https://www.soscisurvey.de/odin-migraene/ zu erreichen.

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