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Vortragsreihe: Dr. Nils Irmschers - Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie für die Diakonie Krankenhäuser

Vortragsreihe soll Patienten mobil und schmerzfrei machen

In seinem Behandlungsraum hängt ein großes Modell der Wirbelsäule. Das Rückgrat des Menschen ist Dr. Nils Irmschers Spezialgebiet: „Rückenschmerzen haben meist angeborene Ursachen“, so der Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie für die Diakonie Krankenhäuser Bad Kreuznach und Kirn.

Seine Patienten sind also nicht hauptsächlich Schwerstarbeiter, die ihre Bandscheiben beim Steine schleppen verschlissen haben. Wenn sich die Knorpel zwischen den Wirbelknochen verschieben und die Nervenenden malträtiert werden, ist der Schmerz oft unerträglich. Eine Operation ist dann aber Irmschers letzte Therapie-Option: „Wir behandeln konservativ“, sagt er und rät zur Vorbeugung: „Sport treiben, das Gewicht im Normalbereich halten und die Rumpfmuskeln stärken.“ In einer Vortragsreihe, die der 44jährige Vater von vier Töchtern für das kommende Frühjahr im Vorfeld des Tages der Rückengesundheit am 15. März plant, werden er und der leitende Oberarzt in Kirn Dr. Sixten Sievert die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten für Rückenschmerz-Geplagte aufzeigen. Von der Halswirbelsäule bis zum Steißbein geht es darum, wieder beweglich und schmerzfrei zu werden. Ein Beispiel dafür sind die Infiltrationsbehandlungen, die mit gezielten Spritzen rasch den Schmerz lindern.

Am Wirbelsäulenmodell erklärt der gebürtige Saarländer gerne wie das Rückgrat des Menschen aufgebaut ist und funktioniert. Auch das Thema Bandscheibenvorfall, so genanntes Wirbelgleiten und Nackenschmerzen, die durch Veränderungen an der Halswirbelsäule verursacht sind, kommen in der Vortragsreihe zur Sprache. Wer nicht so lange warten möchte, hört sich am Donnerstag, 8. Oktober, 8 bis 9 Uhr, Dr. Nils Irmscher bei Antenne Bad Kreuznach an.

 

Quelle:
kreuznacher diakonie

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