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Körper & Psyche

Posttraumatische Belastungsstörung nach Gewalt und Missbrauch in der Kindheit und Jugend: Studienteilnehmer gesucht

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 2 Min. Lesezeit

Teilnehmerinnen und Teilnehmer für klinische Behandlungsstudie an der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie der JGU gesucht

 

Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung in Kindheit und Jugend gelten als zentrale Risikofaktoren für vielfältige psychische Störungen. Betroffene leiden häufig noch im Erwachsenenalter unter den Folgen früherer derartiger Erfahrungen. Zu den häufigsten Folgeerkrankungen gehört die Posttraumatische Belastungsstörung. Betroffene leiden häufig unter ausgeprägten Schlafstörungen, einer erhöhten inneren Anspannung, Albträumen, spontanen und unkontrollierbaren Erinnerungen an die Gewalt- und Missbrauchserfahrungen – sogenannte „Intrusionen“ und „Flashbacks“ – sowie einem äußerst negativen Selbstbild. Sie erleben zudem häufig Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Im Rahmen einer bundesweiten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Behandlungsstudie wird derzeit in der psychotherapeutischen Hochschulambulanz am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz ein innovatives psychotherapeutisches Behandlungsprogramm für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung als Folge von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in Kindheit und Jugend wissenschaftlich erprobt. Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwachsene Personen ab 18 Jahren gesucht, die in Kindheit und Jugend Gewalt und Missbrauch erlebt haben und derzeit noch unter den Folgen leiden. Das Behandlungsprogramm wird in den neuen Räumen der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie in der Wallstraße 7a, nahe des Mainzer Hauptbahnhofs, durchgeführt.

 

 

Interessentinnen und Interessenten können sich per Mail an [email protected] oder per Telefon an 06131 39-39263 wenden und ihre Telefonnummer sowie ihre telefonische Erreichbarkeit hinterlassen. Eine Studienmitarbeiterin wird sich darauf mit ihnen in Kontakt setzen.

 

Quelle:

Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie

Psychologisches Institut

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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