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Aktion Lucia - Kerzen leuchteten zum Gedenken an Brustkrebsverstorbene

 (von links) Frauenselbsthilfe (FSH) -Vorsitzende Ully Polit, ehemalige Vorsitzende Ursula Valerius, FSH-Vorsitzende Silke Heise und Bruder Mattias Equit, Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz, feierten gemeinsam mit 25 FSH Gruppenmitgliedern die Gedenkze
(von links) Frauenselbsthilfe (FSH) -Vorsitzende Ully Polit, ehemalige Vorsitzende Ursula Valerius, FSH-Vorsitzende Silke Heise und Bruder Mattias Equit, Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz, feierten gemeinsam mit 25 FSH Gruppenmitgliedern die Gedenkze

Brustkrebs ist kein Todesurteil mehr und doch sterben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt täglich 48 Frauen an einem Mammakarzinom. Damit diese Frauen gerade in Corona-Zeiten nicht vergessen werden, gedenkt die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH), Deutschlands größte und älteste Krebs-Selbsthilfeorganisation, im Brustkrebsmonat Oktober der vielen Einzelschicksale, die sich hinter der statistischen Zahl verbergen.

 

Mit einer Kerzenzeremonie, die nach der römischen Lichtgöttin Lucia benannt ist und in vielen deutschen Städten stattfindet, möchten die FSH-Mitglieder auf die Bedeutung der Krebs-Selbsthilfe hinweisen.

 

Deshalb hat die Gruppe Bad Kreuznach der FSH am 13. Oktober zu einer Gedenkzeremonie in die Kapelle St. Marienwörth eingeladen. Auf Abstand und Hygiene achtend, konnten so insgesamt 25 Gruppenmitglieder an der Feier teilnehmen.

Die 48 Kerzen waren vor dem Altar in Kreuzform dekoriert, ergänzt mit Fotos der in diesem Jahr Verstorbenen aus der Mitte der Gruppe Bad Kreuznach.

Der Krankenhausseelsorger Bruder Matthias Equit hatte gemeinsam mit dem derzeitigen Vorstandsteam Ully Polit und Silke Heise und der ehemaligen Gruppenleiterin Ursula Valerius den Wortgottesdienst vorbereitet. Bruder Matthias leitete die Andacht, es wurden Fürbitten vorgetragen und Ursula Valerius las einen sehr tiefsinnigen und wohltuenden Text der ehemaligen FSH-Bundesvorsitzenden Dr. Sylvia Brathuhn vor. Abschließend mit dem aufmunternden Aufruf, die Kunst zu leben zu kultivieren und immer wieder neu darüber nachzudenken und zu beleben.

 

Die „Aktion Lucia“ will mehr Licht ins Thema Brustkrebs in Deutschland bringen und darauf aufmerksam machen, dass es noch einiges zu tun gibt, um die Behandlung und Betreuung erkrankter Brustkrebspatienten weiter zu optimieren. „Die medizinische Versorgung ist in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau“, wissen die beiden Vorsitzenden Silke Heise und Ully Polit.“Da sind wir auf einem guten Weg, jedoch nutzen wir jede Gelegenheit, um die Frauen und Männer, denn ein Prozent der Erkrankten sind männlich, zu sensibilisieren, möglichst frühzeitig die Vorsorgemöglichkeiten zu nutzen. Den Erkrankten bieten wir als Selbsthilfegruppe jederzeit Unterstützung an.“

 

Zurzeit sind über 60 Frauen verschiedenster Altersgruppen in der Gruppe Bad Kreuznach organisiert, die sich unter den derzeitigen Hygiene- und Abstandsregelungen treffen.

 

Die Treffen finden jeden zweiten Dienstag im Monat von 15 - 17 Uhr im Schulungszentrum des St. Marienwörth in der Mühlenstraße 83 statt.

 

Betroffene sind herzlichst eingeladen, zu den Gruppentreffen zu kommen. Die Teilnahme an den Treffen ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

Da die Teilnehmerzahl jedoch momentan begrenzt ist, wird derzeit um Voranmeldung gebeten.

 

Kontakt: Silke Heise, Tel.: (0671) 97089416 und Ully Polit, mobil: (0163) 2814507

Weitere Infos unter: www.frauenselbsthilfe.de/gruppen/bad-kreuznach.html

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