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Körper & Psyche

Vortrag- Behandlungskonzept „Endo Fast Track“ in Simmern: Schneller wieder mobil nach Knie- und Hüftgelenkersatz

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Vortrag- Behandlungskonzept „Endo Fast Track“ in Simmern: Schneller wieder mobil nach Knie- und Hüftgelenkersatz
Seit September leitet Dr. Erik Rothenbach den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie. Mit dem neuen Behandlungskonzept „Endo Fast Track“ wird er Patienten mit künstlichen Gelenken noch schneller als bisher wieder mobilisieren.  Quelle: Stifung kreuznacher
Seit September leitet Dr. Erik Rothenbach den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie. Mit dem neuen Behandlungskonzept „Endo Fast Track“ wird er Patienten mit künstlichen Gelenken noch schneller als bisher wieder mobilisieren. Quelle: Stifung kreuznacher

Am Dienstag, 3. November 2020, von 18 bis 19 Uhr, referiert Dr. Rothenbach gemeinsam mit Dr. Elena Ribel, Chefärztin für Anästhesie, über die neue Behandlungsmethode „Endo Fast Track“. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein modernes Therapiekonzept, das Patienten nach einem künstlichen Gelenkersatz eine schnelle Genesung und zügige Rückkehr zu früherer Aktivität ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen eine umfangreiche präoperative Vorbereitung, muskelschonende Operationsverfahren und eine sanfte Schmerztherapie, die es gestatten, die postoperative Erholung zu verkürzen und den Patienten schneller zu mobilisieren.

Schneller aufstehen und schneller genesen ist auch die Devise von Chefarzt Dr. Rothenbach: „Je früher man nach einem Eingriff an Knie und Hüfte wieder auf den Beinen ist, desto besser wird langfristig das operative Ergebnis. Gleichzeitig wird das Risiko von Komplikationen deutlich gesenkt, wie zum Beispiel einer Thrombose oder Lungenentzündung.“

 

Die Umsetzung des „Endo Fast Track“-Konzeptes beginnt bereits einige Wochen vor der Operation. „In einem ausführlichen Vorbereitungsgespräch erläutern wir den Patienten die Techniken und stellen das gesamte Team vor. Unsere Physiotherapeuten zeigen, wie das neue Gelenk belastet werden kann und welche Übungen für den Patienten sinnvoll sind. Während der Patienten-Schulung wird auch der Sozialdienst involviert, der die ersten Details der Reha-Maßnahmen bespricht“, erläutert Dr. Rothenbach. So geht der Patient gut vorbereitet in die OP. Der operative Eingriff selbst erfolgt minimalinvasiv, also mit kleinstmöglichen Schnitten. Durch die gewebeschonende Technik, bei der auch der Blutverlust während der Operation gering ist, kann auf Drainagen verzichtet werden. Das verringert gleichzeitig das Infektionsrisiko.

 

Um die postoperativen Schmerzen deutlich zu reduzieren, gilt ein großes Augenmerk der Schmerztherapie. „Wir arbeiten mit schonenden und gut verträglichen Mitteln und verzichten auf Schmerzkatheter, was ebenfalls zur beschleunigten Mobilisation beiträgt und den Patienten nicht unnötig ans Bett fesselt“, erklärt Dr. Elena Ribel, Chefärztin Anästhesie und Ärztliche Direktorin an der Hunsrück Klinik. Bereits am Operationstag steht der Patient das erste Mal auf, am Folgetag belastet er das neu operierte Gelenk fast komplett. Wenn die Operierten die Klinik verlassen, ist es ihnen möglich auf Treppen sicher zu laufen und ihren Alltag problemlos zu bewältigen.

 

Die Veranstaltung findet im Raum 1 der Hunsrück Klinik Simmern statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Telefon 06761 / 81-1465 oder per E-Mail [email protected]

Die Hunsrück Klinik lädt Betroffene, Angehörige und alle Interessierten zu regelmäßigen Informationsveranstaltungen ein. Der nächste Termin ist am Dienstag, 3. November 2020, 18 Uhr.

 

Quelle:

Stifung kreuznacher diakonie

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