Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Körper & Psyche

Krankenhaus St. Marienwörth baut Leberchirurgie aus - Deutscher Lebertag am 20. November

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Krankenhaus St. Marienwörth baut Leberchirurgie aus - Deutscher Lebertag am 20. November
Priv.-Doz. Dr. Markus Paschold (l.) ist sehr zufrieden mit dem Genesungsprozess von Dieter Häusler (r.). Foto: Krankenhaus St. Marienwörth
Priv.-Doz. Dr. Markus Paschold (l.) ist sehr zufrieden mit dem Genesungsprozess von Dieter Häusler (r.). Foto: Krankenhaus St. Marienwörth

Dieter Häusler hatte Glück im Unglück. Als sich der 63-jährige Rüdesheimer im Februar 2019 immer öfter schlapp fühlte und sehr schlechte Blutwerte aufwies, schickte sein Hausarzt Dr. Tino Frieß ihn stationär ins Krankenhaus St. Marienwörth. Verschiedene Untersuchungen wurden durchgeführt und bei einer Darmspiegelung bestätigte sich leider die Verdachtsdiagnose Darmkrebs.

 

„Obwohl ich eine familiäre Vorbelastung hatte, habe ich keine Vorsorgeuntersuchung wahrgenommen. Heute würde ich das natürlich anders machen und ich kann auch jedem nur raten: Geht zur Darmkrebsvorsorge!“, so Dieter Häusler. Schon bei diesen ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Darmkrebs gestreut hatte und Metastasen in der Leber zu finden waren.

 

Der passionierte Fassnachter wusste, dass St. Marienwörth zertifiziertes Darmzentrum ist und von daher war für ihn klar, dass er sich hier am Darm operieren lässt. Die Darmoperation verlief problemlos und wenige Wochen später wurde dann in der Uniklinik Mainz die erste Leberresektion durch Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold erfolgreich durchgeführt. Alle Metastasen konnten entfernt werden und Dieter Häusler unterzog sich regelmäßigen und engmaschigen Nachsorgeuntersuchungen wie Ultraschall und Computertomografie, doch bereits nach 6 Monaten traten neue Tochtergeschwüre in der Leber auf.

 

Das Therapiekonzept sah in der Folge vier Chemotherapien vor. „Die ersten beiden habe ich sehr gut vertragen, während die dritte und insbesondere die vierte Gabe mich sehr geschwächt haben“, berichtet Dieter Häusler. Eine zweite Operation an der Leber wurde im Anschluss geplant, denn alleine durch die Chemotherapie waren die Metastasen nicht komplett verschwunden. Da Markus Paschold mittlerweile als Chefarzt ans Krankenhaus St. Marienwörth gewechselt war, wollte Dieter Häusler sich auch hier operieren lassen. „Ich habe großes Vertrauen in sein fachliches Können und auch menschlich passt das einfach gut.“

 

Seit September 2019 ist Priv.-Doz. Dr. Markus Paschold Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus St. Marienwörth und baut hier den Schwerpunkt der Leberchirurgie, vor allem bei bösartigen Tumorerkrankungen, stetig aus. Es werden mittlerweile regelhaft auch sehr komplexe Eingriffe hohen Schwierigkeitsgrades erfolgreich durchgeführt. Möglich ist dies neben der nötigen operativen Expertise auch durch den Ausbau struktureller Gegebenheiten und einem guten Management vor, während und nach der Operation. „Ich habe hier schon sehr gute Strukturen vorgefunden, die wir nach und nach weiter ausgebaut haben. Da wir als Darmzentrum zertifiziert sind und Lebermetastasen bei Darmkrebs häufig auftreten, macht es Sinn, auch die Leberchirurgie voranzutreiben. So können wir Patienten wie Dieter Häusler optimal helfen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Markus Paschold.

 

Auch die zweite Operation der Leber verlief bei Dieter Häusler erfolgreich und zwei seitdem durchgeführte Computertomografien bestätigten, dass keine Metastasen mehr nachweisbar sind. Dieter Häusler erholt sich schnell von der Operation, aber es bedrückt ihn, dass er noch nicht arbeiten gehen kann. „Im nächsten Jahr habe ich mein 50-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Bad Kreuznach. Bis dahin will ich unbedingt wieder im Job sein. Aber in der jetzigen Corona-Situation ist es als Risikopatient natürlich schwierig.“

 

Für die Zeit danach hat Dieter Häusler schon konkrete Pläne: Motorradtouren, Urlaube am Meer und vielleicht auch der Kauf eines Wohnwagens, um gemeinsam mit seiner Frau sein Lieblingsurlaubsland Spanien zu bereisen. „Ich bin froh, dass all diese Dinge wieder möglich sind und freue mich sehr darauf.“

 

 

Quelle:

Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V.

Weiter entdecken

Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Katheter-Ablation hilft bei Herzrhythmusstörungen
Körper & Psyche

Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach: Katheter-Ablation hilft bei Herzrhythmusstörungen

Neues Behandlungsverfahren am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach Die Freude ist Dr. Mathias Elsner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Diakonie Krankenhaus, ins Gesicht geschrieben: „Der lange gehegte Wunsch, Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen wohnortnah zu behandeln, geht heute in Erfüllung.“ Der Kardiologe bezieht sich dabei auf die Elektrophysiologischen Untersuchungen, die in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz erstmals in Bad Kreuznach durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Herzkatheteruntersuchung, mit der Art und Ursprung einer Herzrhythmusstörung sehr genau bestimmt und mittels Verödung, der sogenannten Ablation, therapiert werden kann. Zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen zählt Vorhofflimmern, in Deutschland leiden fast zwei Millionen Menschen daran. „Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz nicht gleichmäßig. Ursache sind meist unregelmäßige, elektrische Signale aus den Lungenvenen, die in die Herzvorhöfe wei

20.07.2021 Artikel ansehen ↗
Digitaler Infoabend für werdende Eltern am 3. August mit Team des St. Marienwörth - Fragen ab sofort möglich
Körper & Psyche

Digitaler Infoabend für werdende Eltern am 3. August mit Team des St. Marienwörth - Fragen ab sofort möglich

Am Dienstag, dem 3. August , findet um 18 Uhr der digitale Elterninfoabend mit dem Geburtshilfeteam des Krankenhauses St. Marienwörth statt. Die digitale Alternative zum beliebten Elternabend vor Ort ermöglicht werdenden Eltern, trotz der aktuellen Pandemielage Einblicke in die Angebote im Krankenhaus St. Marienwörth zu erhalten. Das Storchenteam rund um Chefarzt Dr. med. Gabor Heim und der leitenden Hebamme Gudrun Grosenick informieren monatlich immer am ersten Dienstag über zahlreiche Aspekte rund um die Geburt, im Livestream können jederzeit Fragen gestellt werden. Um teilnehmen zu können, benötigen interessierte werdende Eltern lediglich ein internetfähiges Endgerät, also ein Tablet, Smartphone oder Laptop, mit dem sie sich dann in die digitale Veranstaltung auf YouTube auf dem Kanal der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz einwählen können. Das lässt sich übrigens auch gut vorher testen, der Link ist bereits aktiv. Das Geburtsteam stellt während des einstündigen Termins auch die

16.07.2021 Artikel ansehen ↗
Körper & Psyche

PreKanga - Kurs für Schwangere

Anmeldung ab sofort möglich Prekanga ist ein abwechslungsreiches Training mit verschiedenen Boden- und Entspannungsübungen, aber auch mit Choreografien und Workouts, für Frauen die in der Schwangerschaft sportlich aktiv sein möchten. Die Übungen werden an das persönliche Stadium der Schwangerschaft angepasst, sodass Sie sicher und effektiv fit bleiben. Veranstaltungsort ist die Hebammenpraxis St. Marienwörth am Bourger Platz 8 in 55543 Bad Kreuznach. Nähere Infos über den Kurs und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt Carina Fleck unter der Mobilnummer (0176) 34914451. Weitere Kursangebote finden Sie unter: www.storchenteam-marienwoerth.de Quelle: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V.

14.07.2021 Artikel ansehen ↗