· 

2. Februar ist Tag des geweihten Lebens

 (von links) Bruder Markus Bayer und Bruder Bonifatius Faulhaber weisen auf den Tag des geweihten Lebens am 2. Februar hin Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz
(von links) Bruder Markus Bayer und Bruder Bonifatius Faulhaber weisen auf den Tag des geweihten Lebens am 2. Februar hin Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Ordensleute am St. Marienwörth im Dienst an Kranken, Alten und Bedürftigen

 

Am 2. Februar begeht die katholische Kirche traditionell ihren "Tag des geweihten Lebens".

Papst Johannes Paul II. hatte den Tag am Kirchenfest "Mariä Lichtmess" im Jahr 1997 eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern.

 

Am Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach leben vier verschiedene Ordensgemeinschaften aus unterschiedlichen Kontinenten und Ländern zusammen.

 

Dies sind die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, der Brüderkommunität gehören zurzeit sechs Mitbrüder an. Eine weitere Gemeinschaft ist die Schwesterngemeinschaft der Mägde Mariens von der Unbefleckten Empfängnis mit vier Schwestern. Die dritte Ordensgemeinschaft ist die Gemeinschaft der Herz Jesu Schwestern aus Indien mit derzeit zehn Schwestern. Ebenfalls aus Indien kommen fünf Schwestern der Franziskanerinnen von Unserer Frau der Gnaden.

Insgesamt leben, beten und arbeiten in St. Marienwörth 25 Ordensleute, die sich alle dem Dienst am Menschen in der Pflege und der Seelsorge widmen.

 

Bruder Bonifatius Faulhaber, Superior der hiesigen Kommunität der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, freut sich ganz besonders über einen weiteren Bruder in der Gemeinschaft. Bruder Markus Bayer ist seit dem 7. Dezember 2020 in Bad Kreuznach. Seit einigen Jahren ist er bereits Ordensbruder, bisher lebte er in einer anderen Gemeinschaft.

Seit seiner Kindheit begeisterte er sich für den Glauben, zu Hause in der Familie und in seiner Heimatpfarrei St. Martin in Inneringen war er erfüllt vom Miteinander in Gott und Gemeinschaft. Bereits als 19-jähriger entschied er sich für das Ordensleben und trat drei Jahre später der Kongregation der Diener Jesu und Mariens in Blindenmarkt in Österreich bei. Er wusste damals schon, dass es mehr geben muss als Materialismus.

Große Freude und Dankbarkeit erfüllten ihn viele Jahre in der Ordensgemeinschaft, Einsatzorte waren neben Blindenmarkt auch Maleizen in Belgien und Lippborg im Münsterland.

Jedoch machte er sich im letzten Jahr auf, um eine zu finden, die sich aktiv um Kranke, Alte und Behinderte kümmert und er sich einbringen kann.

Er fand die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit ihren vielfältigen caritativen Aufgaben und hospitierte eine Woche im Mutterhaus in Hausen. Dort und nun in Bad Kreuznach lebt und arbeitet er mit den Brüdern. Er erzählt: „Ich bin berührt, wie zugewandt die Brüder mit all den engagierten Mitarbeitenden ihren Patienten, Senioren und all den ihnen anvertrauten Menschen sind. Ich werde eine Ausbildung in der Pflege baldmöglichst beginnen, um mich sinnvoll einbringen zu können.

 

Zum Tag des geweihten Lebens am 2. Februar hat er einen besonderen Bezug, an diesem Tag im Jahr 2010 hat er sein Ewiges Gelübde abgelegt. Die Bedeutung dieses weltweiten Gedenktages umschreibt er so: „Das geweihte Leben ist ein Geschenk Gottes, auf das ich jeden Tag antworte.“

Kommentar schreiben

Kommentare: 0