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Caritas: „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“

Caritas-Mitarbeiterinnen Nathalie Kirsch (links) und Elisabeth Hanstein, zwei der pädagogischen Fachkräfte, die die Gruppentreffen begleiten.   Foto:  Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.
Caritas-Mitarbeiterinnen Nathalie Kirsch (links) und Elisabeth Hanstein, zwei der pädagogischen Fachkräfte, die die Gruppentreffen begleiten. Foto: Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.

Die deutschlandweite „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“ läuft in diesem Jahr vom 14. bis 20. Februar. Einer der Initiatoren ist „NACOA Deutschland e. V.“, der sich als Interessenvertretung dieser Kinder versteht.

Der Berliner Verein erklärt, dass Kinder suchtkranker Eltern in besonderem Maße gefährdet seien, selbst eine stoffliche Sucht zu entwickeln. Zugleich, so betont NACOA, sind diese Kinder auch „widerstandsfähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln.“

 

In diesem Sinne nimmt der hiesige Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. die Aktionswoche gerne zum Anlass, auf seine Gruppenangebote für Kinder aus sucht- oder psychisch belasteten Familien in den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld hinzuweisen.

 

In Bad Kreuznach laufen zweimal im Monat die Kindergruppe „Quasselsuse“ für Jungs und Mädchen von sechs bis elf Jahren und die Jugendgruppe „Courage“ für zwölf- bis 16-jährige Heranwachsende. In Idar-Oberstein gibt es analog dazu „Kids und Co“ (acht bis zwölf Jahre) bzw. „Teens & Co“ (13 bis 17 Jahre). Da wie dort begleiten einfühlsame, pädagogische Fachkräfte die Gruppenstunden.

 

Der Fokus liegt auf der Prävention: Es geht darum, die Persönlichkeit der jungen Teilnehmer zu festigen und altersgemäße Informationen über die Themen „Sucht“ und „Psychische Erkrankung“ zu vermitteln – aber genauso um den Spaß beim Spielen, Basteln und Zusammensein.

 

Zwar sind durch die Einschränkungen aufgrund der Pandemie auch die Möglichkeiten der Gruppentreffen begrenzt; dennoch liegen Quasselsuse, Courage, Teens & Co oder Kids & Co keineswegs auf Eis.

 

Die Gruppenleitungen haben längst andere Wege und Formate gefunden, um mit ihren Teilnehmern in Kontakt zu bleiben. Neben virtuellen Zusammenkünften per Video-Chat oder Telefon steht man individuell miteinander im Austausch. So lassen sich brennende Themen etwa beim „Walk and Talk“ ausführlich besprechen.

Ein wichtiger ergänzender Baustein zur Gruppenarbeit ist außerdem die Elternberatung: Ziel ist es, den betroffenen Müttern und Vätern – die sich ihrer Erkrankung meist durchaus bewusst sind – den Rücken zu stärken. Denn natürlich möchten sie ihren Kindern gute Eltern sein. Und auch hier gilt: Persönliche Beratungsgespräche sind trotz der aktuellen Regeln zur Corona-Bekämpfung sehr wohl möglich!

 

Kontakte:

- Für Quasselsuse/Courage (Caritas Bad Kreuznach): Frank Ohliger-Palm und Nathalie Kirsch, Tel. 0671/83828-24; F.Ohliger-Palm@caritas-rhn.de oder N.Kirsch@caritas-rhn.de.

- Für Kids und Co/Teens und Co (Caritas Idar-Oberstein): Elisabeth Hanstein, 06781/50990-10; E.Hanstein@caritas-rhn.de.

 

Quelle:

Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.

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