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Kennst Du Familienaufstellungen?

kirwe -AdobeStock_200723291
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Da geht es darum, dass man alle Personen, die an dem Problem beteiligt direkt oder indirekt sind, in Form von Figuren auf einem Brett oder tatsächlich mit anderen Menschen (als Stellvertreter) aufstellt und entsprechend der Nähe zueinander ausrichtet. Dabei wird das System (z.B. die Familie) sichtbar und man kann Ideen für Problemlösungen erkennen.

 

Nutze kleine kostengünstige Kärtchen und beschrifte diese wie folgt:

 

  • Benenne auf dem Problemkärtchen Dein Problem-Zustand ganz konkret. Beispiel: Ich habe keine Zeit für mich selbst.
  • Benenne auf dem Dein Wunschkärtchen Dein Problem ganz konkret). Beispiel: Ich möchte einen Abend in der Woche für mich.
  • Benenne auf den Minus-Kärtchen die Umstände oder Personen, die bei der Zielerreichung störend wirken. Beispiel: Partner ist dagegen, viel Arbeit etc.
  • Benenne auf den Plus-Kärtchen die Umstände oder Personen, die bei der Zielerreichung hilfreich sein können. Beispiel: Partner, Schwiegermutter etc.
  • Benenne auf dem Lösungs-Kärtchen alle Lösungsansätze. Beispiel: Der Partner kümmert sich um die Kinder, die Schwiegermutter hilft, ein Kindermädchen wird engagiert, etc.

 

Stelle Dein Kärtchen mit dem benannten Problem und Dein Kärtchen mit dem benannten Ziel gegenüber auf den Tisch.

 

Lese Dir jetzt die PLUS- und MINUS-Kärtchen einzeln durch und platziere sie dann ganz nach Deinem Gefühl zwischen oder neben oder unter den Problem- und Zielkärtchen auf dem Tisch und bringe sie so in eine Beziehung zueinander.

 

Nutze jetzt systemischen Fragen, um das Problem. zu verstehen und Lösungen zu erkennen.

Mehr zu systemischen Fragen im nächsten Post!

 

 

 

 

Autor: Joachim Kübler

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