Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Corona

Krankenhaus wappnet sich personell für eine zweite Welle

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Krankenhaus wappnet sich personell für eine zweite Welle
Frank Folchert (l.) und Kerstin Fennel (2.v.l.) werden mit elf weiteren Kolleginnen und Kollegen fortgebildet. Judith Schmidt (2.v.r) und Marion Bauer (r.) zeigen ihnen wie sie das Fachpersonal auf der Intensivstation unterstützen können.
Frank Folchert (l.) und Kerstin Fennel (2.v.l.) werden mit elf weiteren Kolleginnen und Kollegen fortgebildet. Judith Schmidt (2.v.r) und Marion Bauer (r.) zeigen ihnen wie sie das Fachpersonal auf der Intensivstation unterstützen können.

BAD KREUZNACH (Red.) Während über die Abschaffung der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht heftig diskutiert wird, laufen am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach im Hintergrund weitere Präventionsmaßnahmen, um bei einer plötzlichen Verschlimmerung der COVID-19-Pandemie schnell handlungsfähig zu bleiben. Eine der Maßnahmen: die Schulung von 13 Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie, die im Ernstfall auf der Intensivstation die Fachleute bei der Pflege unterstützen.

Marion Bauer, Leiterin der Intensivstation, Judith Schmidt, ihre Stellvertreterin und Jutta Magmer-Melaas, stellvertretende Pflegedirektorin, haben ein zweitägiges Schulungsprogramm auf die Beine gestellt. Während das Krankenhaus zum Normalbetrieb zurückgekehrt ist, wurden parallel daran gearbeitet, sich auf eine zweite Welle vorzubereiten,  ohne dann wieder in den „Krisenmodus“ gehen zu müssen. Deshalb haben sie aus anderen Bereichen Freiwillige gesucht, die zwar eine pflegerische Ausbildung haben, aber derzeit nicht direkt im Krankenhaus Dienst tun. Kerstin Fennel aus dem „Erlösmanagement“ und Diakon Frank Folchert von der Mitarbeitervertretung sind solche Beispiele. Sie wollen helfen. Dafür lassen sie sich fortbilden in Sachen Hygienemaßnahmen im Umgang mit COVID-19-Patienten, Überwachung, Pflege, Lagerung und Transport beatmeter Menschen sowie beim Thema Selbstschutz. 

 

Die Fernsehbilder aus Italien aus dem  März sind jedem noch präsent. „Das darf es bei uns nicht geben“, war die einhellige Meinung der verantwortlich Handelnden in der Politik und in der Medizin in Deutschland, in Bad Kreuznach und auch am Diakonie Krankenhaus. Entsprechende Sofort-Maßnahmen wurden im März ergriffen und hatten Erfolg. Eine Katastrophe wie in Italien konnte durch umsichtiges Handeln verhindert werden. „Auf diesem Weg werden wir weiter gehen“, so Jutta Magmer-Melaas. 


Die anderen Stationen sollen weiterarbeiten können, während die jetzt ausgebildete „Taskforce“ aus anderen Bereichen des Hauses, die Mitarbeiter der Intensiv- und COVID-19-Station unterstützt.

 

Kerstin Fennel ist gelernte Krankenschwester. Seit 1996 arbeitet sie in der Stiftung kreuznacher diakonie, seit mehr als zehn Jahren jedoch nicht mehr direkt auf Station. Sie ist für die Abrechnung mit den Krankenkassen zuständig. Als Sie die Bilder vor Monaten im Fernsehen gesehen hat, war ihr Entschluss klar: „Wenn die Kollegen auf der Intensivstation Unterstützung brauchen, bin ich da!“ Auch Frank Folchert, bis vor einem Jahr OP-Pfleger macht die Schulung freiwillig mit. Er ist seit 1984 Diakonie-Mitarbeiter, derzeit Mitarbeitervertreter mit voller Freistellung – also nicht „auf“ Station. Der bald 54Jährige will seine Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus nicht alleine lassen, wenn „Not am Mann ist“. „Wir haben nun mal einen Job gelernt, bei dem es dazugehört, auch dort und dann zu arbeiten, wenn es unangenehm wird“, so Folchert. „Damit fasst er eine Haltung zusammen, die wir bei den Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie in dieser Pandemie immer wieder erlebt haben“, sind sich Jutta Magmer-Melaas, Marion Bauer und Judith Schmidt einig.  

Weiter entdecken

Sonderimpfaktion für Erstimpfungen mit BionTech im Rhein-Hunsrück-Kreis
Corona

Sonderimpfaktion für Erstimpfungen mit BionTech im Rhein-Hunsrück-Kreis

Am Dienstag, 20. Juli und Mittwoch, 21. Juli 2021 bietet das Landesimpfzentrum in Simmern, Holzbacher Straße 4, eine Sonderimpfaktion an. Jeweils von 13 bis 18 Uhr sind insgesamt 900 Erstimpfungen mit BionTech für Erwachsene ab 18 Jahren möglich. Den Termin für die Zweitimpfung erhalten Impfwillige direkt vor Ort. Zur Vermeidung von Wartezeiten ist eine Terminvereinbarung erforderlich: Von Montag, 19. Juli bis Mittwoch 21. Juli 2021 können Termine jeweils von 8 bis 17 Uhr telefonisch über die Telefonnummer 06761 82-889 vereinbart werden. Alternativ können Sie Terminanfragen per E-Mail an [email protected] senden. Angesprochen sind alle Personen, die sich bisher noch nicht für einen Termin registriert haben, oder noch keinen Termin erhalten haben. Zum Impftermin ist lediglich der Personalausweis und die Krankenkassenkarte (zur vereinfachten Datenerfassung, nicht zur Abrechnung) erforderlich. Für Impfungen von 16- und 17-Jährigen gelten die Bestimmungen des Landes Rhe

15.07.2021 Artikel ansehen ↗
Corona: Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über Sonderimpfaktion am 09. Juli im Pariser Viertel
Corona

Corona: Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über Sonderimpfaktion am 09. Juli im Pariser Viertel

Am Wochenende führt die Stadtverwaltung Bad Kreuznach gemeinsam mit dem Land Rheinpfalz-Pfalz an drei Tagen eine Corona-Sonderimpfaktion im Pariser Viertel durch. Rund 500 Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers können am Freitag, 9. Juli, von 13.30 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Juli, jeweils von 8.30 bis 16 Uhr geimpft werden. Im Quartierszentrum in der Planiger Straße 4 wird ein provisorisches Impfzentrum eingerichtet und durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Quartiersmanagement Soziale Stadt Pariser Viertel sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer betreut. Die Stadt Bad Kreuznach möchte mit dieser Sonderimpfaktion gezielt Menschen in beengten Wohnsituationen ansprechen. Denn erfahrungsgemäß verbreiten sich Infektionen sehr schnell, wo vielen Menschen auf begrenztem Raum zusammen sind. Das Land Rheinland-Pfalz stellt der Stadt den Impfstoff „Johnson & Johnson“ zur Verfügung, sodass nur eine Impfung notwendig ist. Eine Voranmeldung ist nicht erforderli

06.07.2021 Artikel ansehen ↗