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Corona

Coronainfektionen an Mainz-Binger Schulen

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 2 Min. Lesezeit

An der IGS Sprendlingen ist ein Schüler der Oberstufe positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Schülerinnen und Schüler werden zunächst zu Hause beschult und alle getestet. Auch in Gensingen und Ingelheim gibt es Verdachtsfälle an Schulen.

 

Der Junge war am Montag noch in der Schule, weshalb gestern, nach Bekanntwerden der Infektion, sein gesamter Stammkurs nach Hause geschickt wurde. Diese Schülerinnen und Schüler stehen nun bis zum 31. August unter Quarantäne. Am kommenden Samstag werden sie dann gemeinsam mit allen anderen Kontaktpersonen in der Abstrichstation in Mainz-Weisenau getestet. „Unter Einbeziehung der üblichen Inkubationszeit von fünf bis sechs Tagen können wir damit recht sicher sagen, ob weitere Schülerinnen und Schüler infiziert sind“, sagte Gesundheitsamtsleiter Dr. Dietmar Hoffmann.

 

Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden nun, soweit sie keine Krankheitssymptome zeigen, online beschult. Die IGS in Sprendlingen ist als Pilotschule in Sachen digitaler Unterricht bereits seit einiger Zeit mit Tablets ausgerüstet. Zu Hause müssen sich die Jugendlichen aber von Ihren Familienmitgliedern so gut es geht separieren, um im Falle einer Infektion möglichst niemanden mehr anzustecken. Solange keine Infektion des Kindes vorliegt, müssen Eltern und Geschwister aber nicht zu Hause bleiben. Erst nach einem positiven Befund würden sich für die Familien weitere Konsequenzen ergeben.

 

Verdachtsfälle auch an Schulen in Gensingen und Ingelheim

 

Die IGS Sprendlingen ist noch in eine weitere Coronainfektion involviert, die auch die Grundschule in Gensingen betrifft: Ein Kind mit Kontakt zu einem positiven Familienmitglied besucht die Grundschule in Gensingen, ein Geschwisterkind die Sprendlinger Schule. Auch hier bleiben die Kontaktpersonen zunächst zu Hause und müssen getestet werden. Unabhängig davon gibt es einen weiteren Verdachtsfall in Ingelheim; vorübergehend nicht in der Schule sein werden auch die Kinder zweier Klassen der Realschule. Auch gibt es einen Erkrankungsfall in der Familie, bei den beiden Kindern steht das Ergebnis noch aus. Mindestens bis dahin werden die beiden betroffenen Schulklassen nicht vor Ort unterrichtet.

 

Der für das Gesundheitsamt zuständige 3. Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus appelliert nochmals deutlich an das Verantwortungsbewusstsein aller. Wer zum Beispiel aus dem Ausland zurückkehrt, soll sich unbedingt testen lassen und Kontakte mit anderen zunächst auf ein Minimum reduzieren: „Nur so können wir die Infektionsketten wirksam eindämmen“, mahnt er.

 

Quelle:
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

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