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Corona

Wie sinnvoll sind FFP2-Masken für Privatpersonen?

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Wie sinnvoll sind FFP2-Masken für Privatpersonen?

obs/Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen/F1online_JosepSuria

Während einige das Tragen einer Maske verweigern, versuchen andere sich besonders zu schützen, indem sie eine sogenannte FFP2-Maske tragen. Doch wie sinnvoll ist die Verwendung einer solchen Maske? Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de erklärt den Nutzen einer FFP2-Maske für Privatpersonen.

 

Immer wieder sieht man Maskenmuffel - selbst in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen, wo eigentlich Maskenpflicht herrscht. Um sich vor einer möglichen Übertragung des Corona-Virus zu schützen, greifen immer mehr Menschen zu sogenannten FFP2-Masken. Doch bieten diese speziellen Masken auch einen größeren Schutz im Vergleich zum herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz? Die FFP2-Masken sind eigentlich für Pflegekräfte und Ärzte gemacht, da der enthaltene Partikelfilter auch virenverseuchte Tröpfchen aus der Atemluft entfernt. Für den Selbstschutz beim Einatmen sind diese Masken also effektiver als Alltagsmasken, weil  Alltagsmasken hingegen keiner Norm entsprechen müssen, variiert auch ihre Filterleistung stark.

 

Auch wenn FFP2-Masken primär dem Selbstschutz dienen, bieten sie auch einen höheren Fremdschutz als der herkömmliche Mund-Nasen-Schutz, denn die europaweit einheitlich genormten FFP2-Masken müssen mindestens 95 Prozent der Partikel abfiltern, so eine kürzlich im Fachblatt "Science Advances" veröffentlichte Studie. Allerdings gilt das nur, wenn die Masken kein Ventil für die Ausatmung haben. Denn die Masken mit Ausatmungsventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten daher weniger Fremdschutz.

 

Von schwerem Atmen bis hin zu Luftnot

 

Die Verwendung einer FFP2-Maske ist durchaus mit Anstrengung verbunden. Aufgrund des eingebauten Filters stößt man beim Atmen auf einen Widerstand. Die zusätzliche Anstrengung der Atemmuskulatur ist mit dem Atmen durch einen Strohhalm vergleichbar und mit Luftnot verbunden. Deswegen sollte man sich genau überlegen, welche Aktivität man mit der Maske vor dem Gesicht bewältigen will und über welchen Zeitraum hinweg.

 

Da die Filterleistung von FFP2-Masken sich in Verbindung mit Feuchtigkeit, etwa durch die Atmung oder einem Waschgang, verringert, eignen sich diese Masken nicht zur Wiederverwendung. Auf eine Kostenerstattung seitens der Krankenkasse darf nicht gehofft werden. 

 

Achtung vor Plagiaten

 

Wer sich dennoch eine FFP2-Maske zulegen möchte, sollte unbedingt auf die Kennzeichnung DIN EN 149:2009-08 achten, da sonst Gefahr durch gefälschte Masken droht. Beim Tragen selbst ist auf die Passgenauigkeit zu achten und Bartträger sollten sich rasieren. Nur wenn die Maske luftdicht auf der Haut abschließt, kann die Filterleistung voll ausgeschöpft werden.

 

 

 

Original-Content von: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell

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