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Alternative Heilmethoden

Thomas Spies: Lächeln – trotzdem!

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 2 Min. Lesezeit
Thomas Spies: Lächeln – trotzdem!

Zu viele schlechte Nachrichten? Das Wetter ist herbstlich, nass und grau. Und Corona ist immer noch da. Schwierige Zeiten für gute Laune.

 

Dabei wäre es gerade jetzt umso wichtiger, eine positive Grundstimmung zu haben, da sie sich nachweislich vorteilhaft auf Körperfunktionen auswirkt und Heilungsprozesse beschleunigen kann. Wir aktivieren mit „guter Laune“ unsere Selbstheilungskräfte, die „uns unabhängig von unserem Gesundheitszustand zu mehr Wohlbefinden, Glück und Zufriedenheit verhelfen [können] jederzeit.“ (T. Esch, Selbstheilungscode, S. 22) Die Welt wird durch meine gute Laune natürlich nicht besser und die Probleme bestehen weiterhin. Aber ich kann den Schwierigkeiten besser begegnen und nicht zuletzt dem Ansturm von Bakterien und Viren besser standhalten.

 

Zwei Vorschläge meinerseits dazu:

 

Positive Augenblicke sammeln – eine Achtsamkeitsübung

Nimm 15-20 Bohnenkerne (kleine) oder etwas ähnliches und lege sie in Deine linke Hosentasche. Immer wenn Dir im Laufe des Tages etwas Gutes widerfährt oder Dich zum Lächeln bringt, wandert ein Bohnenkern von links in die rechte Hosentasche. Abends ziehst Du Bilanz und schaust, wieviel Positives Dir heute begegnet ist. 

 

Das innere Lächeln – eine Qigong-Übung ganz ohne äußere Bewegung

Alles, was man dazu braucht, ist ein wenig Zeit und Ruhe. Nimm eine entspannte Haltung ein (bzw. eine Ausgangsstellung aus dem Qigong oder Taiji), schließe die Augen und stell Dir ein Lächeln vor, das sich im ganzen Kopf breit macht. Mache Dir bewusst, dass dieses Lächeln aus Deinem Herzen kommt. Die Mundwinkel können dabei nach oben wandern, müssen aber nicht. Wichtig ist die Vorstellung des Lächelns, welches ein wohliges, warmes Gefühl erzeugt. Dieses Lächeln mitsamt dem durch und durch positiven Gefühl lässt sich nun auf die Reise durch den Körper schicken, aufmunternd und unterstützend dahin, wo es Not tut, und dankbar dahin, wo alles rund läuft. Zum Schluss der Übung die Augen wieder öffnen und mit einem tiefen Atemzug die Übung beenden.

 

Es ist natürlich auch möglich, einfach nur die Mundwinkel nach oben zu ziehen und für 15-20 Sekunden oben zu halten. Schon allein dadurch wird die körpereigene Chemie auf "gute Laune" umgestellt, selbst wenn einem zuvor nicht danach war. 

 

Lächeln? Trotzdem! Denn: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“ (Charlie Chaplin)

Mehr zu Thomas Spies hier

 

Fragen an unser Redaktionsmitglied Thomas Spies über die
Redaktion an: 
[email protected]

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