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Corona

Heidelberger Schule könnte Vorbild für Gesundheitsschutz sein

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Heidelberger Schule könnte Vorbild für Gesundheitsschutz sein
Alfredo-AdobeStock.com
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Heidelberger Schule setzt Corona-Antigen-Schnelltests ein: F+U entwickelt Konzept für mehr Sicherheit ein.

Weil sich das Coronavirus weiter ausbreitet und erneute Schulschließungen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen vermieden werden sollen, trifft der Heidelberger Bildungsanbieter F+U weitreichende Maßnahmen: Zusätzlich zum bestehenden Hygienekonzept werden am F+U Bildungscampus in Heidelberg künftig SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests zur präventiven Testung durchgeführt. Außerdem setzt die F+U auf automatisierte Körpertemperaturmessung in den Eingangsbereichen sowie UV-Lampen zur Reduzierung von Infektionserregern.

Nach den Herbstferien geht es los: Schüler*innen, Studierende, Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen der F+U können - auf freiwilliger Basis - direkt am Heidelberger Campus einen Antigen-Schnelltest machen lassen. Dafür wurde auf dem Schulgelände - unter ärztlicher Aufsicht - eine eigene mobile Teststation eingerichtet. Die Möglichkeit zur Testung wird zu festen Zeiten sowie nach Bedarf von medizinischem Fachpersonal unter Verwendung eines bei der Person entnommenen Nasen-Rachen-Abstrichs durchgeführt.

Das Ergebnis des Antigen-Schnelltests liegt innerhalb von 15-20 Minuten vor und liefert den Lehrkräften und Schüler*innen somit eine schnelle Antwort auf den Infektionsstatus. Dies kann für die Eindämmung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 entscheidend sein.

Die F+U hat ihr Testkonzept unter ärztlicher Beratung von Dr. med. Erhard Siegel, Ärztlicher Direktor des St. Josefskrankenhaus Heidelberg, sowie dem Facharzt für HNO-Heilkunde und Gelbfieber-Impfarzt des Landes Baden-Württemberg, Dr. Herbert A. Zeuner erarbeitet.

"Wir möchten einen Beitrag für mehr Sicherheit an unseren Schulen und anderen Bildungseinrichtungen leisten", so F+U-Geschäftsführer Oliver Sauer. Die Antigen-Schnelltests können beispielsweise zum Einsatz kommen, wenn eine Klasse in Quarantäne muss, der restliche Schulbetrieb aber weiterläuft. Eltern können ihre Kinder, Geschwisterkinder und sich selbst dann freiwillig in der mobilen F+U-Teststation testen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. "Ziel aller Anstrengungen muss es sein, die Schulen weiter offen zu halten - im Sinne der Entwicklung und Bildung der Kinder und Jugendlichen und der Betreuungssituation für die Eltern", so Sauer weiter.

Freiwillige Körpertemperaturmessung an den Eingängen - UV-Licht gegen Infektionserreger

Ein weiterer Baustein im Kampf gegen Corona ist eine automatische Messung der Körpertemperatur beim Zugang zu den Schulen, Hochschulen und Akademien am Heidelberger F+U Bildungscampus. Das System misst die menschliche Körpertemperatur berührungslos in Zehntelsekunden per Infrarot-Kamera. Der Fiebertest erfolgt ohne Datenspeicherung und basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.

Zusätzlich werden in allen Eingangsbereichen und Fluren am F+U Bildungscampus UV-Lampen eingesetzt, um die Ausbreitung von Keimen einzudämmen. Das UV-Licht wird in den nächsten Wochen zu Desinfektionszwecken die ganze Nacht über eingeschaltet bleiben.

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