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Corona

Professor Gernot Marx: „Lockerungen können wir uns aus medizinischer Sicht absolut noch nicht leisten!“

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 4 Min. Lesezeit
Professor Gernot Marx: „Lockerungen können wir uns aus medizinischer Sicht absolut noch nicht leisten!“
Fotoquelle: DIVI
Fotoquelle: DIVI

Weiterhin verzeichnen die Intensivstationen in Deutschland steigende Patientenzahlen. „Einen Effekt des Lockdowns spüren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis drei Wochen – aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren“, sagt der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Man steuere kontinuierlich auf die Marke von 6.000 COVID-19-Patienten zu. „Eine Lockerung von Maßnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die Öffnung von Geschäften können wir uns aus medizinischer Sicht deshalb absolut noch nicht leisten!“, so Marx.Weiterhin verzeichnen die Intensivstationen in Deutschland steigende Patientenzahlen. „Einen Effekt des Lockdowns spüren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis drei Wochen – aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren“, sagt der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Man steuere kontinuierlich auf die Marke von 6.000 COVID-19-Patienten zu. „Eine Lockerung von Maßnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die Öffnung von Geschäften können wir uns aus medizinischer Sicht deshalb absolut noch nicht leisten!“, so Marx.Weiterhin verzeichnen die Intensivstationen in Deutschland steigende Patientenzahlen. „Einen Effekt des Lockdowns spüren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis drei Wochen – aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren“, sagt der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Man steuere kontinuierlich auf die Marke von 6.000 COVID-19-Patienten zu. „Eine Lockerung von Maßnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die Öffnung von Geschäften können wir uns aus medizinischer Sicht deshalb absolut noch nicht leisten!“, so Marx. Weiterhin Weiterhin verzeichnen die Intensivstationen in Deutschland steigende Patientenzahlen. „Einen Effekt des Lockdowns spüren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis drei Wochen – aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren“, sagt der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Man steuere kontinuierlich auf die Marke von 6.000 COVID19-Patienten zu. „Eine Lockerung von Maßnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die Öffnung von Geschäften können wir uns aus medizinischer Sicht deshalb absolut noch nicht leisten!“, so Marx.


Vorhersage der nächsten Wochen am Mitte Januar gut möglich

Die DIVI hat gemeinsam mit der RWTH-Aachen ein Prognosemodell entwickelt, dass sich im Dezember bereits als sehr verlässlich herausgestellt hat. So gelang es den Intensivmedizinern, die Entwicklung der Belegungszahlen auf den Intensivstationen sehr genau im Voraus zu berechnen – und damit zum Beispiel frühzeitig die Verlegung von Intensivpatienten aus stark belasteten Regionen in Regionen mit mehr freien Intensivbetten zu veranlassen. „Wir können, werden und wollen jeden Patienten behandeln – aber dies ist in einigen Regionen Deutschlands nicht mehr in Wohnortnähe möglich“, erläutert Marx. „Auch deshalb ist eine Fortsetzung des Lockdowns unumgänglich: Die Stationen sind voll. Das Personal arbeitet am Anschlag unter extrem hohen physischen und psychischen Stress!“

 

Mehr als 7.000 neue Patienten über Weihnachten


So zitiert Marx aus den Zahlen des DIVI-Intensivregisters: „5.744 Corona-Patienten werden heute auf den Intensivstationen in Deutschland behandelt, mehr als 56 Prozent müssen beatmet werden. Am 23. Dezember waren es noch 5.243 COVID-19-Patienten – also könnte man folgern, dass „nur“ 501 dazugekommen sind. Das ist aber falsch! Leider sind über die Feiertage alleine 2.516 Patienten auf den Intensivstationen verstorben, 4.922 konnten die Intensivstation wieder verlassen. Entsprechend haben die Ärzte und Pfleger also in den vergangenen 12 Tagen insgesamt 7.438 neue, sehr kritisch kranke COVID-19-Patienten, ganz zu schweigen von den anderen knapp 15.000 Intensivpatienten, behandelt – und dabei alles gegeben.“

Deshalb richtet Marx einen klaren Appell an die Politik: „Aus medizinischer Sicht gibt es absolut keinen Spielraum für Diskussionen über mögliche Lockerungen!“


Quelle: Divi

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