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Apotheken & Medizin

Serum von Vermonde unterstützt den Heilungsprozess

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 2 Min. Lesezeit
Serum von Vermonde unterstützt den Heilungsprozess
Von links nach rechts: Dr. Philine Howe und Dr. André Borsche vom Diakonie Krankenhaus nehmen das spezielle Narben-Serum im Wert von 19.000 € von Geschäftsführer Dominik Dreyer und Marketingleiterin Ana Karakas (Vermonde GmbH) entgegen.
Von links nach rechts: Dr. Philine Howe und Dr. André Borsche vom Diakonie Krankenhaus nehmen das spezielle Narben-Serum im Wert von 19.000 € von Geschäftsführer Dominik Dreyer und Marketingleiterin Ana Karakas (Vermonde GmbH) entgegen.

Spende für Plastische Chirurgie des Diakonie Krankenhauses

 

Bei plastischer Chirurgie denken viele an Nasenkorrektur, Bauchstraffung oder Brustvergrößerung. Dabei sind es gerade die Operationen bei Tumorerkrankungen, Unfällen und Verbrennungen, die bei den großen und kleinen Patienten des Diakonie Krankenhauses nach der Entlassung noch eine langwierige Narbennachbehandlung erfordern.

 

Dank der Spende der Vermonde GmbH aus Bingen können Patienten jetzt frühzeitig und bereits im Krankenhaus mit der Pflege beginnen. Geschäftsführer Dominik Dreyer und Marketingleiterin Ana Karakas überreichten Dr. André Borsche, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie, und Fachärztin Dr. Philine Howe 150 Päckchen eines speziellen Serums, das geschädigter Haut hilft, sich schneller zu erneuern. „Bereits in den 70er Jahren haben Mediziner selbst schwerste Verbrennungen mit Gewebeextrakten behandelt. So haben sie einen Reparatureffekt erreicht. Die Haut heilte schneller und die Narbenbildung verringerte sich“, erklärt Dreyer.

Das Unternehmen Vermonde entwickelt seit 2012 in seinem Labor in Bingen Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel, die die Zellregeneration maximieren und Regeneration der Haut unterstützen und stützt sich dabei auf Erkenntnisse und Erfahrungen der deutschen Zellforschung.

 

„Wir freuen uns sehr über diese Sachspende, die wir gerne an unsere Patientinnen und Patienten weitergeben, um sie beim Heilungsprozess zu unterstützen“, bedankt sich Borsche stellvertretend für alle aktuellen und zukünftigen Patienten der Plastischen Chirurgie.

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Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz federführend bei der Entwicklung und klinischen Testung des ersten wirksamen Medikaments (Mainz, 13.07.2021, vw) Ein Forscherteam hat unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan, Direktor des Instituts für Translationale Immunologie der Universitätsmedizin Mainz, einen neuartigen medikamentösen Wirkstoff zur Behandlung der Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) entwickelt: den Transglutaminase-Hemmer ZED1227. Das Medikament basiert auf einem erkrankungsspezifischen Wirkmechanismus. Die bisher einzige wirksame Therapieoption für Betroffene ist eine streng glutenfreie Diät. Im Rahmen einer klinischen Phase 2a-Studie haben die Mainzer Wissenschaftler gemeinsam mit internationalen Kollegen gezeigt, dass ZED1227 eine starke schützende Wirkung auf die Dünndarmschleimhaut hat und die Entzündung, Erkrankungssymptome sowie die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Damit ist ZED1227 das erste Zöliakie-Medikament, für das eine klinische

14.07.2021 Artikel ansehen ↗
„Je nach Farbe verlieren die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit"
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Rezepte für Arzneimittel können nach der ärztlichen Ausstellung je nach Farbe unterschiedlich lange in Apotheken eingelöst werden. „Patientinnen und Patienten sind immer auf der sicheren Seite, wenn sie mit dem Rezept umgehend in eine Apotheke kommen, also direkt am Tag der Ausstellung oder ein, zwei Tage danach“, sagt Apothekerin Silke Laubscher vom Geschäftsführenden Vorstand der ABDA – . „Je nach Farbe verlieren die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit und dürfen von den Apotheken nicht mehr beliefert werden.“ Die Fristen gelten auch, wenn Medizinprodukte oder Hilfsmittel ärztlich verordnet wurden. Die rosa Rezeptblätter zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkasse sind genau 28 Tage lang gültig. Dies wurde Anfang Juli konkretisiert, zuvor waren sie einen Monat lang gültig. Privatrezepte sind meist blau und drei Monate lang gültig. Auf gelben, mehrteiligen Rezepten werden Betäubungsmittel wie zum Beispiel stark wirksame Schmerzmittel verordnet. Sie bleiben sieben Tage lang gültig.

06.07.2021 Artikel ansehen ↗
Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen
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Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen

Der Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab hat von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) eine Zulassung mit Auflagen erhalten. Aducanumab ist damit der erste neue Alzheimer-Wirkstoff seit 2002. Begleitend muss der Hersteller Biogen die Wirksamkeit des Antikörpers mit einer weiteren Studie nachweisen. Biogen hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA auch einen Antrag für eine Zulassung in Europa gestellt. Eine Entscheidung darüber wird bis Ende des Jahres erwartet. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) schätzt die aktuelle Situation ein und rät Patientinnen und Patienten in Deutschland zur Vorsicht: „Wir begrüßen die Entscheidung der FDA, den Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab unter der Voraussetzung zuzulassen, dass der Hersteller Biogen eine weitere Studie zur Wirksamkeit des Medikamentes vorlegt. Das ist folgerichtig, denn die bisherigen Ergebnisse, die Biogen vorgelegt hat, waren nicht eindeutig und haben zu viele Fragen offengelassen. Unstrittig ist zwar, da

08.06.2021 Artikel ansehen ↗