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Opfer der Pandemie gedenken: OB Kaster-Meurer wendet sich an Angehörige und schwer Erkrankte – „Möchte Trost, Zuversicht und Kraft spenden“

Seit vielen Wochen sterben in Deutschland jeden Tag Hunderte, zuletzt sogar mehr als 1000 Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Mehr als 52.000 Todesfälle in ganz Deutschland, über 2200 Opfer in Rheinland-Pfalz und mehr als 90 Tote im Landkreis Bad Kreuznach sind die traurige Zwischenbilanz der Pandemie. Die täglichen Neuinfektionen bleiben mit deutlich über 10.000 Fällen trotz des verlängerten Lockdows hoch.

 

Die zehntausenden Todesopfer bleiben jedoch für viele abstrakt, werden in den Nachrichten als bloße Zahlen verfolgt. „Die einzelnen Schicksale, die dahinterstehen, die Trauer und Ohnmacht der Angehörigen ist für Nicht-Betroffene schwer zu fassen. Dieses Nicht-Sichtbar-Sein für viele Bürgerinnen und Bürger erleichtert es all denjenigen, die das Virus weiterhin leugnen oder verharmlosen und in Folge dessen die Corona-Regeln missachten. Dabei ist jedes Opfer der Pandemie eines zu viel!“, betont Dr. Heike Kaster-Meurer.

 

Der Oberbürgermeisterin ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Verstorbenen nicht vergessen werden und das Leid der Betroffenen stärker öffentlich wahrgenommen wird: „Den Angehörigen der vielen Toten sowie den Schwersterkrankten möchte ich auf diesem Wege Trost, Zuversicht und Kraft spenden. Wir werden diese schlimme Zeit gemeinsam bewältigen – die gestartete Impfkampagne gibt uns Hoffnung auf bessere Zeiten.“ Bis dahin müsse man weiterhin solidarisch zusammenstehen und dürfe Verschwörungstheorien und egoistischem Handeln keinen Raum geben.

 

Die kommenden Wochen würden den Menschen in ganz Deutschland und auch vor Ort in Bad Kreuznach noch viel abverlangen, weiß Kaster-Meurer. „Mir ist bewusst, dass die Kontaktbeschränkungen und der weitgehende Stillstand des öffentlichen und kulturellen Lebens besonders in den langen, tristen Wintermonaten für alle eine große, auch psychische Belastung sind. Aber bitte: Halten Sie sich weiterhin an die Regeln, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Ihr Einsatz kommt vor allem den Schwächsten in unserer Gesellschaft zugute: den Alten, den Gebrechlichen und den Kranken. Sie gilt es, besonders zu schützen, damit die Opferzahlen nicht weiter dramatisch steigen.“

 

Um gemeinsam den Toten zu gedenken, hat Kaster-Meurer mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen der unmittelbaren Mitgliedsstädte des Deutschen Städtetags bei der virtuellen Konferenz für eine Schweigeminute die Kamera ausgeschaltet und einen Moment innegehalten: www.staedtetag.de, https://twitter.com/staedtetag/

 

 

Quelle:
Stadtverwaltung Bad Kreuznach

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