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Simone Markowski: Spannende Antworten zum Thema Lachyoga...

Sergey Furtaev - stock.adobe.com
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1. Frage: Was hat Lachyoga mit Yoga zu tun?

 

Eine ganze Menge! Anders als bei anderen Yogaformen geht es aber nicht um bestimmte aktive körperliche Übungen - allerdings ist die Atemtechnik der alten indischen Lehre und der meditative Charakter zentraler Bestandteil eines jeden Lachyoga-Kurses. Genau dieser Bestandteil ist auch Basis anderer Yogaformen. 

 

2. Frage: Ist Lachen wirklich Medizin?

 

Ja, das hat mehrere Gründe:

  • Dank der gezielten Atemtechnik wird der Körper über das Einatmen mit ausreichend Sauerstoff versorgt und durch das Ausatmen wir die verbrauchte Luft völlig ausgeatmet.
  • Durch das Lachen werden auch die inneren Organe stimuliert und insbesondere der Darm. 
  • Dazu wird die Ausschüttung von Glückshormone angeregt
  • Über die Freisetzung der Glückshormone reduzieren sich Stress, Anspannung und Angst  und je weniger negative Emotionen wir empfinden, desto besser geht es uns geistlich und auch körperlich.


3. Frage: Hilft mir Lachyoga, wenn mir das Lachen vergangen ist?

 

Lachyoga ist eine neue Erfahrung für Jung und Alt. Man kann für eine Zeit alle Probleme vergessen und neue Energie tanken. 

 

4. Frage: Lachyoga – Lohnenswert oder lächerlich?

 

Einerseits ist Lachyoga lohnenswert, weil man Körper und Seele etwas Gutes tut. Andererseits ist Lachyoga natürlich auch lächerlich und vielleicht sogar befremdlich. Das Seltsame an Lachyoga ist, dass Menschen zusammen kommen, um grundlos zu lachen. Das ist man einfach nicht gewohnt. 

 

5. Frage: Gibt es Studien über das Lachen?

 

Die Wissenschaft beschäftigt sich seit einigen Jahren ausführlich mit dem Humor und dem Lachen. Gelotologie nennt sich dieser wissenschaftliche Bereich. Studien belegen, dass täglich 10 Minuten Lachyoga ausreichen, um Körper und Geist positiv zu stimmen. Das liegt an den freigesetzten Glückshormonen, an der Anregung der  Durchblutung und dem ansteigenden Sauerstoffgehalt. Darüber zeigen Studien, dass Lachyoga selbst Schmerzen reduzieren kann. 

 

 

Quelle:

Simone Markowski, VASIPA

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