Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Corona

Corona: DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx zu den Ergebnissen der Ministerkonferenz

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Corona: DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx zu den Ergebnissen der Ministerkonferenz
DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx / Foto: Daniel Carreño
DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx / Foto: Daniel Carreño

„Die Politik hat erkannt, dass wir in einer schwierigen Phase der Pandemie sind und die Impferfolge nicht gefährden dürfen. Hier können wir Intensivmediziner der MPK nur beipflichten! So sind die Entscheidungen hin zu verstärkten Notbremsen, einer Ruhephase ohne Versammlungen über Ostern und geschlossene Gastronomien hart, aber wichtig. Nur so können wir das derzeitige exponentielle Wachstum der Inzidenzen wieder verlangsamen – und auch nur so sehen wir Intensivmediziner in einigen Wochen wieder weniger Patienten auf den Intensivstationen. Unsere Zahlen steigen leider seit einigen Tagen wieder. Bereits jetzt liegen mehr als 3.100 Intensivpatienten mit COVID-19 auf der Intensivstation. So starten wir in die dritte Welle auf dem Niveau des Hochpunktes der ersten – und das macht uns trotz aller Erfahrung nach einem Jahr Pandemie als Intensivmediziner schon große Sorgen."

 

„Auch wir Intensivmediziner wünschen uns Fahrpläne für die nächsten Monate. Die Zeit im Lockdown bis Mitte April ist für viele Menschen in der Bevölkerung nur auszuhalten, wenn alle sich die Möglichkeiten im Sommer bereits vor Augen führen können. Was kann unter welchen Bedingungen möglich sein? Wie viele Tests sind verfügbar? Wann ist mein Impftermin – wer diese Antworten kennt ist auch heute bereit sich besser an Regeln zu halten, um dieses große Ziel von mehr Bewegungsfreiheit nicht zu verspielen. Wer somit als Familie bereit ist sich über Ostern nicht zu treffen, weil der Glaube an das Treffen im Garten im Juni realistisch erscheint, der hilft auch sehr schwere Verläufe auf den Intensivstationen zu vermeiden. Und mehr wollen wir nicht. Unsere Patienten sind wahrscheinlich gezeichnet fürs Leben. Die sind nicht genesen, wenn wir sie entlassen. So müssen wir die Zahl der Erkrankten so gering wie möglich halten."

 

Derzeit haben wir noch keine belastbaren Zahlen, dass die Patienten auf den Intensivstationen jünger werden. Was wir wissen: Der Altersdurchschnitt der ersten wie auch zweiten Welle war gleich. Durchschnittlich betrug das Alter auf den Intensivstationen etwa 68 Jahre. Mehr als 75% der Intensivpatienten sind derzeit unter 80 Jahre alt – also noch nicht durch Impfungen geschützt. Und aus der zweiten Welle wissen wir weiterhin: Die Überlebenschance der 60jährigen ist deutlich besser als die der 70jährigen. Weiterhin ist „Alter“ eines der höchsten Risiken, an Corona zu versterben. Für die dritte Welle erwarten wir aber einen deutlich jüngeren Altersdurchschnitt, da die 80jährigen zum Großteil geimpft sind. Die werden wir nicht mehr auf den Intensivstationen sehen, die sind durch die Impfung vor schweren Verläufen geschützt."


Quelle:

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Weiter entdecken

Sonderimpfaktion für Erstimpfungen mit BionTech im Rhein-Hunsrück-Kreis
Corona

Sonderimpfaktion für Erstimpfungen mit BionTech im Rhein-Hunsrück-Kreis

Am Dienstag, 20. Juli und Mittwoch, 21. Juli 2021 bietet das Landesimpfzentrum in Simmern, Holzbacher Straße 4, eine Sonderimpfaktion an. Jeweils von 13 bis 18 Uhr sind insgesamt 900 Erstimpfungen mit BionTech für Erwachsene ab 18 Jahren möglich. Den Termin für die Zweitimpfung erhalten Impfwillige direkt vor Ort. Zur Vermeidung von Wartezeiten ist eine Terminvereinbarung erforderlich: Von Montag, 19. Juli bis Mittwoch 21. Juli 2021 können Termine jeweils von 8 bis 17 Uhr telefonisch über die Telefonnummer 06761 82-889 vereinbart werden. Alternativ können Sie Terminanfragen per E-Mail an [email protected] senden. Angesprochen sind alle Personen, die sich bisher noch nicht für einen Termin registriert haben, oder noch keinen Termin erhalten haben. Zum Impftermin ist lediglich der Personalausweis und die Krankenkassenkarte (zur vereinfachten Datenerfassung, nicht zur Abrechnung) erforderlich. Für Impfungen von 16- und 17-Jährigen gelten die Bestimmungen des Landes Rhe

15.07.2021 Artikel ansehen ↗
Corona: Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über Sonderimpfaktion am 09. Juli im Pariser Viertel
Corona

Corona: Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über Sonderimpfaktion am 09. Juli im Pariser Viertel

Am Wochenende führt die Stadtverwaltung Bad Kreuznach gemeinsam mit dem Land Rheinpfalz-Pfalz an drei Tagen eine Corona-Sonderimpfaktion im Pariser Viertel durch. Rund 500 Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers können am Freitag, 9. Juli, von 13.30 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Juli, jeweils von 8.30 bis 16 Uhr geimpft werden. Im Quartierszentrum in der Planiger Straße 4 wird ein provisorisches Impfzentrum eingerichtet und durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Quartiersmanagement Soziale Stadt Pariser Viertel sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer betreut. Die Stadt Bad Kreuznach möchte mit dieser Sonderimpfaktion gezielt Menschen in beengten Wohnsituationen ansprechen. Denn erfahrungsgemäß verbreiten sich Infektionen sehr schnell, wo vielen Menschen auf begrenztem Raum zusammen sind. Das Land Rheinland-Pfalz stellt der Stadt den Impfstoff „Johnson & Johnson“ zur Verfügung, sodass nur eine Impfung notwendig ist. Eine Voranmeldung ist nicht erforderli

06.07.2021 Artikel ansehen ↗