Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Gesundheit & Politik

Unterstützung für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern „Junge NAHE Kirche“ mit beachtlicher Spende für „Kids & Co“ bzw. „Teens & Co“

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Unterstützung für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern  „Junge NAHE Kirche“ mit beachtlicher Spende für „Kids & Co“ bzw. „Teens & Co“
Elisabeth Hanstein (Suchtberaterin im Caritasverband) und Michael Michels (Pastoralreferent im Dekanat Birkenfeld)
Elisabeth Hanstein (Suchtberaterin im Caritasverband) und Michael Michels (Pastoralreferent im Dekanat Birkenfeld)

Über eine großzügige Spende freuen sich die beiden Idar-Obersteiner Caritas-Gruppen für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern: Im Namen der katholischen Jugendarbeit im pastoralen Raum Idar-Oberstein – die „Junge NAHE Kirche“ – überbrachte Michael Michels, Pastoralreferent im Dekanat Birkenfeld, nun 1.000 Euro für die Kindergruppe „Kids & Co“ und ihr Pendant, die Jugendgruppe „Teens & Co“.

 

Zusammengekommen war der beachtliche Betrag schon Ende des vergangenen Jahres beim Verkauf von Weihnachtspostkarten. Die von jungen Leuten aus Birkenfeld, Hoppstätten-Weiersbach, Idar-Oberstein und Kirn gestalteten Karten erfreuten sich riesiger Beliebtheit – nicht bloß bei einzelnen Gemeindemitgliedern: Firmen und Institutionen aus dem Gebiet nutzten die atmosphärisch ansprechenden Klappkarten für ihre Weihnachtpost, was dem Erlös für die gute Sache natürlich zuträglich war. Hinzu kamen Spendengelder aus einer Nikolaus-Aktion der katholischen Jugendarbeit in mehreren Kirchen des Dekanates.

 

Michael Michels und „seine“ Jugendlichen waren einhellig dafür, diesmal ein regionales soziales Angebot zu fördern. Den Vorschlag, die Kinder- bzw. Jugendgruppe des örtlichen Caritasverbandes – und damit Gleichaltrige – zu unterstützen, nahmen die engagierten Jungs und Mädchen gerne auf.

Die jetzige Spendenübergabe zeigt Michels` optimistische Grundhaltung: Er ist guter Dinge, dass die Kinder- und Jugendarbeit alsbald wieder die lange vermisste Normalität erleben darf. „Nachdem auch bei ‚Kids & Co‘ oder ‚Teens & Co‘ persönliche Gruppentreffen über ein Jahr lang nur vereinzelt möglich waren, ist der Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Zusammenkünften noch stärker als sonst“, unterstreicht der Seelsorger. Dies weiß er aus erster Hand: Die im Oktober 2019 gestarteten Treffen für 13- bis 17-jährige Teenager begleitet Michael Michels nämlich als Tandempartner gemeinsam mit Caritas-Mitarbeiterin Elisabeth Hanstein.

 

„Gerade, wenn die Gruppe Pandemie-bedingt ausgesetzt werden musste, investierten wir umso mehr Energie darein, den Kontakt zu halten“, führt die Suchtberaterin aus. „Neben individuellen Gesprächen – vielfach beim ‚Walk and Talk‘ an der frischen Luft – nutzten wir den Postweg für persönliche Nachrichten oder Impulse zur Zeitgestaltung zuhause, etwa mit Bastelanleitungen, Rätselspielen oder Rezeptideen.“ Zusätzlich laufen Gruppenstunden per Video-Chat.

 

So wichtig diese alternativen Formen sind, so sehr sehnen Hanstein und Michels das reguläre, 14-tägliche Gruppenprogramm für die „Teens“ beziehungsweise „Kids“ herbei: „Es geht darum, die Persönlichkeit der jungen Teilnehmer zu festigen und ihnen altersgemäße Informationen über die Themen ‚Sucht‘ und ‚Psychische Erkrankung‘ zu geben – aber genauso um den Spaß beim Spielen und Zusammensein“, fasst die Pädagogin zusammen.“ Gerade in der wärmeren Jahreszeit ergänzen deshalb normalerweise Outdoor-Aktivitäten die Gruppenstunden.

 

„Wir schauen nach vorne. Eltern, die unter einer psychischen oder einer Suchterkrankung leiden, ermutigen wir also, ihren Nachwuchs für eine der beiden Gruppen anzumelden“, erklären Michael Michels und Elisabeth Hanstein. Menschen etwa aus dem Kirner Land, das ebenfalls dem pastoralen Raum Idar-Oberstein angehört, gibt Hanstein noch einen Hinweis: „Mein Kollege in der Bad Kreuznacher Caritas-Geschäftsstelle bietet ebenfalls zwei solcher Gruppen an. Auch hier lohnt sich die Kontaktaufnahme!“

 

- Mehr Infos bei Elisabeth Hanstein (Caritas-Idar-Oberstein), Tel.: 06781/50990-10; E-Mail: [email protected].

- Alles Wissenswerte über die „Junge NAHE Kirche“ gibt`s bei Michael Michels (Dekanat Birkenfeld), Tel.: 0175/2479676; E-Mail: [email protected].

 

Quelle:

Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.

Weiter entdecken

Große internationale Genomanalyse enthüllt COVID-19-Risikofaktoren
Gesundheit & Politik

Große internationale Genomanalyse enthüllt COVID-19-Risikofaktoren

Im Rahmen einer großen internationalen Studie, an der auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen beteiligt sind, wurden mehrere genetische Marker entdeckt, die mit der SARS-CoV-2-Infektion und dem Schweregrad von COVID-19 in Verbindung stehen. Die Forschenden haben fast 50.000 Personen mit COVID-19-Erkrankung und zwei Millionen nicht-infizierte Kontrollpersonen untersucht. Ihre Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht. Die Forschungsarbeiten in Essen wurden durch die Stiftung Universitätsmedizin Essen unterstützt.

09.07.2021 Artikel ansehen ↗
Diakonie Krankenhaus: Neues Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Gesundheit & Politik

Diakonie Krankenhaus: Neues Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusammenschluss von Fachabteilungen am Diakonie Krankenhaus Ab 1. Juli 2021 arbeiten die Fachabteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie am Diakonie Krankenhaus in einer gemeinsamen Struktur. Damit entsteht ein neues Kompetenzzentrum, das Patientinnen und Patienten sowohl mit akuten Verletzungen als auch angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane versorgt. Die Leitung des neuen Zentrums übernimmt Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann. Die Stiftung kreuznacher diakonie hatte den Spezialisten für Unfallchirurgie Anfang des Jahres als Nachfolger von Dr. Eckart Bader gewonnen. Ihm zur Seite steht Dr. Martina Dafferner-Franzmann als neue Sektionsleiterin für Orthopädie. Die Orthopädin arbeitet seit 1997 in Bad Kreuznach, zuletzt als leitende Oberärztin und Senior-Hauptoperateurin des Endoprothesenzentrums. „Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Dafferner-Franzmann und Prof. Dr. Hartmann für diese neue medizinische Struktur gewonnen haben. Wir hätten keine geeigneteren Ko

30.06.2021 Artikel ansehen ↗
Stiftung kreuznacher diakonie wirkt Hebammenmangel mit neuem Projekt entgegen
Gesundheit & Politik

Stiftung kreuznacher diakonie wirkt Hebammenmangel mit neuem Projekt entgegen

TeleHebamme kommt per Video-Chat ins Wohnzimmer Wie schwierig es in Deutschland vielerorts ist, eine Hebamme zu finden, wissen viele Mütter aus eigener Erfahrung. Caroline Bienert aus Dörth hat zahlreiche Hebammen vor der Geburt ihrer Tochter angerufen und angeschrieben, bevor sie schließlich mit TeleHebamme Katharina Maucher in Kontakt kam. Bei der TeleHebamme handelt es sich um ein neues kostenloses Beratungsangebot der Stiftung kreuznacher diakonie. Es richtet sich an Mütter, die bis zur Geburt noch keine niedergelassene Hebamme für die Wochenbettbetreuung gefunden haben. Über eine Videosprechstunde werden diese zwölf Wochen lang von den beiden examinierten Hebammen Katharina Maucher und Annika Frank betreut. „Der Hebammenmangel führt leider dazu, dass immer mehr Wöchnerinnen ohne Nachsorge-Hebamme bleiben“, beobachtet Dr. Kay Goerke. Er ist Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe und hat das EU-geförderte Projekt der TeleHebamme gemeinsam mit der LAG Hunsrück im vergang

12.05.2021 Artikel ansehen ↗