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Überregionale Gesundheitsnachrichten

Tinnitus: Infusionen gegen Ohrengeräusche

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 1 Min. Lesezeit

Andauerndes Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen im Ohr – rund 19 Millionen Menschen in Deutschland haben schon einmal einen Tinnitus erlebt. Die Ohrengeräusche sind ein Symptom, nicht selten auch ein Warnsignal, dass sich Patienten übernommen haben – im körperlichen oder im seelischen Bereich. Forscht der Arzt nach Ursachen, unterscheidet er zwischen einem objektiven und einem subjektiven Tinnitus. Mögliche Ursachen eines objektiven Tinnitus (u.a.):

 

• Bewegungen der Muskulatur im Innenohr

• verengte Blutgefäße

• Erkrankungen der Herzklappe

• Blutarmut (Anämie)

 

Mögliche Ursachen eines subjektiven Tinnitus:

• Entzündungen des Ohrs oder auch der Atemwege

• Lärmschäden (Knalltraumen oder ständige Lärmbelastung),

• Tumore des Hörnervs

• Probleme mit der Halswirbelsäule

 

Bei Anzeichen eines Tinnitus am besten sofort zum Hals-Nasen-Ohrenarzt gehen. In den ersten drei Monaten nach Auftreten ist die Chance auf Heilung am größten. Der Arzt wird in der Regel eine Infusionstherapie einleiten. Ziel ist es, die Durchblutung des Innenohres zu verbessern. Bleibt diese Therapie ergebnislos, kommt eine stationäre Behandlung infrage.

In speziellen Kliniken können weitere mögliche Ursachen diagnostiziert und andere Therapieansätze wie beispielsweise die Druckkammertherapie, auch HBO-Therapie (hyperbare Sauerstofftherapie) genannt, angewendet werden.

 

www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/tinnitus/tinnitus

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