Schilddrüsen-Fehlfunktion: Thyroxin und Thyreostatika beheben Probleme

Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder gar ein Kropf am Hals: All das kann auf eine Schilddrüsenerkrankung hindeuten. In der Schilddrüse entstehen die Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), die von dort aus ins Blut gelangen. Zur Produktion dieser Hormone benötigt die Schilddrüse Eiweiß und Jod. Von einer Über- oder Unterfunktion spricht man, wenn die Drüse zu viele beziehungsweise zu wenige Hormone produziert. Das wirkt sich auf die von der Schilddrüse gesteuerten Körperfunktionen aus. Eine Überfunktion (Hyperthyreose) kann sich u.a. in Nervosität, Schlafstörungen oder vermehrtem Schwitzen äußern. Symptome der Unterfunktion (Hypothyreose) können zum Beispiel Kälteempfindlichkeit, Antriebslosigkeit oder depressive Verstimmungen sein.

 

Eine verlässliche Diagnose, was hinter den einzelnen Symptomen wirklich steckt, kann nur der Arzt vornehmen. Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion helfen oft Tabletten mit synthetischem Thyroxin (T4). Die Überfunktion wird normalerweise mit Thyreostatika behandelt. Sie hemmen die Produktion von Schilddrüsenhormonen. Wenn diese Maßnahme nicht ausreicht, kommt auch eine Radiojodtherapie oder ein operativer Eingriff infrage.

 

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