Sonnenbrand: Feuchte Kompressen ja, Eis und Quarkumschläge nein

Unter Sonnenbrand verstehen Mediziner einen Hautschaden, der durch starke Sonnenstrahlen ausgelöst wird. Frühzeitiges und großzügiges Kühlen hilft im ersten Schritt. Durchs Kühlen gehen Schwellungen und Schmerzen zurück. Auch die Entzündung der Haut lässt sich so eindämmen.

Am besten geht das mit feuchten Kompressen, dazu lässt sich zum Beispiel Leitungswasser verwenden. Auch feuchte T-Shirts oder dünne Baumwollhosen für Oberkörper bzw. Beine helfen. Tipp: Kleidung und Kompressen alle zehn bis 15 Minuten neu anfeuchten. Keine gute Idee ist es dagegen, mit Eis oder Coolpacks aus der Kühltruhe anzuwenden. Oder auf Hausmitteln wie Umschläge mit Joghurt und Quark zurückzugreifen. Bei Eis-Einsatz drohen Erfrierungen. Bei Milchprodukten könnten enthaltene Bakterien und Pilze die verletzte Haut infizieren.

 

www.dr-gumpert.de/html/sonnenbrand_was_tun.html

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