Entzündungen: Zu viel Salz stört die Zellkraftwerke

Salz ist ein lebensnotwendiger Ernährungsbaustein. Aber zu viel davon lässt nicht nur den Blutdruck steigen, sondern beeinflusst auch die Funktion von Immunzellen. Denn Kochsalz besteht aus Natrium und Chlorid, die sich im wässrigen Milieu des Blutes lösen. Zunächst stört zu viel Natrium die Arbeit der Zellkraftwerke, der Mitochondrien. Folge des Energiemangels: Die Monozyten (Fresszellen) werden aggressiver, bekämpfen stärker als gewohnt Entzündungen. 

Aktivere Immunzellen – das klingt erst einmal positiv. Doch eine zu starke Immunaktivität hat auch ihre Schattenseiten. Denn sie begünstigt chronische Entzündungsprozesse, die unter anderem die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. In dem Fall könnte die kurzfristige Störung der Mitochondrien-Funktion durch eine salzhaltige Mahlzeit langfristige negative Konsequenzen haben.

 

www.netdoktor.de/magazin/immunsystem-mehr-entzuendungen-durch-zu-viel-salz/

 

 

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