Wenn sich die Augenfarbe verändert, kann das ein Krankheitszeichen sein

vicu9 - AdobeStock.com
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Blaue, grüne oder braune Augen – das ist vor allem eine Frage des Melanin-Gehalts in der Iris. Melanin ist das Farbpigment, das auch die Farbe von Haut und Haaren bestimmt. Je mehr Melanin, das eine dunkelbraune Farbe hat und vor UV-Strahlung schützt, desto dunkler die Augen. Viel Melanin bedeutet braune Augen. Je weniger Melanin in der Iris vorhanden ist, desto heller erscheint sie. Ursache dafür ist die Lichtbrechung. Blaue, grüne oder graue Pigmente sind in der Iris selbst so gut wie gar nicht vorhanden. 

 

Im Alter kann sich die Augenfarbe ändern. Meist liegt es daran, dass die Augen jahrzehntelang intensivem Sonnenlicht ausgesetzt wurden. Dann beginnt der Körper zum Schutz mehr Melanin zu produzieren. Die Iris-Farbe kann auf Dauer dunkler und bräunlicher werden. Das konsequente Tragen einer Sonnenbrille kann diesen Effekt mindern.

Veränderungen der Augenfarbe können aber auch ein Symptom für Augenkrankheiten sein. Beim Horner-Syndrom, einer Schädigung eines Nervenstrangs, hellt sich die Iris auf. Beim Glaukom (grüner Star), ebenfalls eine Nervenschädigung, wird sie dunkler. Deshalb: Bei auffälligen schnellen Farbveränderungen, egal ob von hell zu dunkel oder umgekehrt, einen Arzt zurate ziehen.

 

www.bunte.de/health/gesundheit/immunsystem/mythos-oder-wahrheit-kann-sich-deine-augenfarbe-wirklich-veraendern.html

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