Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Pflege & Versorgung

Alles anders – wie leben mit Demenz? Der neue Film von und mit Sophie Rosentreter

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 4 Min. Lesezeit

Demenz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch An- und Zugehörige werden im alltäglichen Leben immer wieder mit unbekannten, ungewohnten und ungeahnten Situationen konfrontiert. Wie kann ich mich als Angehörige/r auf die Zukunft vorbereiten, was muss ich wissen und wohin kann die Reise führen?

„Demenz ist noch immer ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Die Diagnose Demenz stigmatisiert und verunsichert. Die DVD von Sophie Rosentreter Alles anders – wie Leben mit Demenz widmet sich in emphatischen Filmen diesem Thema und gibt Anregungen, Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien. Aufklärung über Demenzerkrankungen und die Sensibilisierung der Gesellschaft sind nach wie vor wichtig, um der Stigmatisierung zu begegnen.

 

 Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und ihre Mitgliedsgesellschaften unterstützen dies und leisten ihrerseits mit der Initiative Demenz Partner einen wichtigen Beitrag.“

– Monika Kaus, Vorsitzende Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. 

 

Betroffene sehen sich zusätzlich zum persönlichen, emotionalen Prozess mit zahlreichen organisatorischen Hürden und Problemen konfrontriert, die im Krankheitsverlauf früher oder später auftreten können. Arztbesuche werden häufiger und müssen geplant werden, der Pflegegrad muss beantragt werden, Leistungsansprüche müssen mit der Krankenkasse abgeklärt werden und vieles mehr.

 

Der Aufklärungs- und Unterstützungsfilm Alles anders – wie leben mit Demenz? widmet sich in sieben Kapiteln sämtlichen Fragen, die bei An- und Zugehörigen im Verlauf auftreten können. Von den ersten drängenden Fragen zu Beginn über die richtige Kommunikation mit Menschen mit Demenz, die Rolle von Bewegung und Ernährung, die Bedeutung des Glaubens bis hin zur Selbstfürsorge für Angehörige und auch zur zentralen Frage danach, was passiert, wenn die Demenz ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Er liefert umfassende Informationen schnell und unkompliziert auf den Punkt gebracht. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter trifft Experten, Pflegende und Menschen mit Demenz in ihren Wirkstätten, begleitet sie im Alltag und gibt so einen Einblick in verschiedene Betreuungssituationen.

 

„Der Film Alles anders – wie leben mit Demenz mit Sophie Rosentreter beschreibt in klaren Botschaften und empathischen Bildern, dass Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft gehören. Die einzelnen Kapitel zeigen sehr anschaulich, dass ein offener Umgang mit dem Thema und fundierte Aufklärung wichtig sind, um Betroffene und ihre An- und Zugehörigen zu stärken. Die DVD wird ganz sicher dazu beitragen, viele Menschen über die Möglichkeiten der frühen Beratung, der auch kreativen Begleitung und individuellen Unterstützung zu informieren.

 

Für das KDA ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern und ihnen ein Leben in Würde und in Gemeinschaft zu ermöglichen.“

– Ingeborg Germann, Leiterin Kommunikation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe

Im Laufe des Films begegnet Sophie Rosentreter Regina Petri von der Alzheimer Gesellschaft in Wiesbaden, Dr. Dipl.-Psych. Alexandra Wuttke-Linnemann, der Leiterin des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter, dem bekannten Experten in allen Fragen rund um das Alter Erich Schützendorf, Swen Staack, dem Vorstand der Deutschen Alzheimergesellschaft, Ralf Oberle, der selbst einmal ein Heim leitete und eine Cateringfirma für Pflegeheime betrieb, Katja Badstöber & Pfarrer Hermann von ADELE (Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität) und dem Fotografen Michael Hagedorn. Sie alle geben Hilfestellungen, klären auf, eröffnen neue Blickwinkel und schenken Hoffnung – sei es für Freunde, den Lebenspartner oder die Kinder. Auch für professionell Pflegende ist der Film hilfreich, da er wertvolle Hinweise gibt, wie man den Pflegealltag erleichtern, aber auch mit neuen Ideen bereichern kann.

 

„Der Film ist sehr gelungen, liebevoll gemacht, allgemeinverständlich. Er lässt sowohl ausgewiesene, sehr erfahrene Praxisexperten als auch von Demenz Betroffene und ihre Unterstützer zu Wort kommen.

 Ich wünsche dem Film eine große Verbreitung, nicht nur bei Menschen mit Demenz und ihren Unterstützern, sondern im Grunde in allen öffentlichen Institutionen. Auch und vor allem in den Schulen. Denn der richtige Umgang mit Demenz erwächst aus einer Haltung, die möglichst früh im Entwicklungsprozess vermittelt werden sollte.“

– Andreas Fellgiebel, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt.


Quelle:

medhochzwei Verlag GmbH

Weiter entdecken

Kostenlose Online-Seminare für Angehörige und Pflegende Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge
Pflege & Versorgung

Kostenlose Online-Seminare für Angehörige und Pflegende Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge

In den von der Veronika-Stiftung geförderten Online-Seminaren werden wichtige Grundlagenthemen umfassend und leicht verständlich von Expertinnen und Experten für Angehörige von Menschen mit Demenz oder professionell Pflegende aufgearbeitet. Die Referenten führen 60 Minuten durch ihren jeweiligen Themenbereich und stellen Videosequenzen vor, die realistischen Alltagssituationen nachempfunden sind, um so anhand authentischer Beispiele mögliche Lösungsstrategien zu erläutern und hilfreiche Anregungen zu geben. Alle Referenten stehen nach ihrem Vortrag noch für Fragen bereit. Die Termine: 22. Juli 2021, 15:30 Uhr Hören, Schwerhörigkeit und Demenz: Hören bestimmt die Teilhabefähigkeit von Menschen mit Demenz. Ist die Hörfähigkeit eingeschränkt, dann wird der Mensch aus Gesprächen und gemeinsamen Unternehmungen ausgeschlossen. Doch man kann das Hören auch therapeutisch anwenden und z. B. über das Hören bekannter Musikstücke den Menschen mit Demenz ein Stückweit aktivieren. Prof. Dr. Andreas

17.06.2021 Artikel ansehen ↗
Pflegestammtisch online: Angebot für pflegende Angehörige durch die Stadtteilkoordination BME
Pflege & Versorgung

Pflegestammtisch online: Angebot für pflegende Angehörige durch die Stadtteilkoordination BME

Pflegen Sie Angehörige und möchten sich gerne austauschen? Sind Sie nicht selbst schon Expertin in der Versorgung für andere Menschen und haben viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die für andere interessant oder stärkend sein können? Ein digitales Informations- und Begegnungsangebot in Form eines Pflegestammtisches für den Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg und Umgebung findet am Mittwoch, 12. Mai, von 14 bis 15 Uhr im Online-Begegnungsraum der Begegnungsstätte Vielfalt statt. Geplant sind weitere Termine, in denen einmal im Monat in Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Bad Kreuznach gemeinsame Treffen, ein intensiver Austausch und interessante Fachgespräche stattfinden können. Wer Interesse an dem Angebot oder weitere Fragen hat, kann sich gerne bei Stadtteilkoordinatorin Bad Münster am Stein-Ebernburg, Marlene Jänsch, Tel.: (06708) 6693300, mobil( 0151), 54122926, E-mail: [email protected] bis zum 11. Mai melden. Für die digitale Teilnahme über den

28.04.2021 Artikel ansehen ↗
Haus Franziskus in Bad Münster am Stein-Ebernburg geht zum 1. August an den Start
Pflege & Versorgung

Haus Franziskus in Bad Münster am Stein-Ebernburg geht zum 1. August an den Start

Erste Begehung der zukünftigen Bewohner am 16. April Die zukünftigen Mieterinnen und Mieter des neu gebauten Haus Franziskus in Bad Münster am Stein-Ebernburg hatten am 16.04.2021 die Gelegenheit, ihr neues Zuhause in Augenschein zu nehmen. Ab dem 1. August 2021 ist ein Einzug in das neu gebaute Haus Franziskus gegenüber des Kurparkes möglich. Zum einen sind hier barrierefreie Appartements für betreutes Wohnen der RK-Vermietungs GmbH und weiteren Partnern der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz entstanden, zu denen ein Betreuungsvertrag mit verschiedenen Grundleistungen und die Vermittlung von Service- und Hilfsdiensten für Senioren gehört. Zum anderen setzt die „Wohngemeinschaft am Kurpark“ im Erdgeschoss des Hauses ein weiteres modernes und liebevolles Pflege- und Wohnkonzept für ältere Menschen um. Geplant ist zudem eine enge Vernetzung mit den Angeboten des Antoniushauses und der Stadtteilkoordination „ Zuhause im Stadtteil“, beides Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heilig

19.04.2021 Artikel ansehen ↗