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Alles anders – wie leben mit Demenz? Der neue Film von und mit Sophie Rosentreter

Demenz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch An- und Zugehörige werden im alltäglichen Leben immer wieder mit unbekannten, ungewohnten und ungeahnten Situationen konfrontiert. Wie kann ich mich als Angehörige/r auf die Zukunft vorbereiten, was muss ich wissen und wohin kann die Reise führen?

„Demenz ist noch immer ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Die Diagnose Demenz stigmatisiert und verunsichert. Die DVD von Sophie Rosentreter Alles anders – wie Leben mit Demenz widmet sich in emphatischen Filmen diesem Thema und gibt Anregungen, Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien. Aufklärung über Demenzerkrankungen und die Sensibilisierung der Gesellschaft sind nach wie vor wichtig, um der Stigmatisierung zu begegnen.

 

 Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und ihre Mitgliedsgesellschaften unterstützen dies und leisten ihrerseits mit der Initiative Demenz Partner einen wichtigen Beitrag.“

– Monika Kaus, Vorsitzende Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. 

 

Betroffene sehen sich zusätzlich zum persönlichen, emotionalen Prozess mit zahlreichen organisatorischen Hürden und Problemen konfrontriert, die im Krankheitsverlauf früher oder später auftreten können. Arztbesuche werden häufiger und müssen geplant werden, der Pflegegrad muss beantragt werden, Leistungsansprüche müssen mit der Krankenkasse abgeklärt werden und vieles mehr.

 

Der Aufklärungs- und Unterstützungsfilm Alles anders – wie leben mit Demenz? widmet sich in sieben Kapiteln sämtlichen Fragen, die bei An- und Zugehörigen im Verlauf auftreten können. Von den ersten drängenden Fragen zu Beginn über die richtige Kommunikation mit Menschen mit Demenz, die Rolle von Bewegung und Ernährung, die Bedeutung des Glaubens bis hin zur Selbstfürsorge für Angehörige und auch zur zentralen Frage danach, was passiert, wenn die Demenz ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Er liefert umfassende Informationen schnell und unkompliziert auf den Punkt gebracht. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter trifft Experten, Pflegende und Menschen mit Demenz in ihren Wirkstätten, begleitet sie im Alltag und gibt so einen Einblick in verschiedene Betreuungssituationen.

 

„Der Film Alles anders – wie leben mit Demenz mit Sophie Rosentreter beschreibt in klaren Botschaften und empathischen Bildern, dass Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft gehören. Die einzelnen Kapitel zeigen sehr anschaulich, dass ein offener Umgang mit dem Thema und fundierte Aufklärung wichtig sind, um Betroffene und ihre An- und Zugehörigen zu stärken. Die DVD wird ganz sicher dazu beitragen, viele Menschen über die Möglichkeiten der frühen Beratung, der auch kreativen Begleitung und individuellen Unterstützung zu informieren.

 

Für das KDA ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern und ihnen ein Leben in Würde und in Gemeinschaft zu ermöglichen.“

– Ingeborg Germann, Leiterin Kommunikation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe

Im Laufe des Films begegnet Sophie Rosentreter Regina Petri von der Alzheimer Gesellschaft in Wiesbaden, Dr. Dipl.-Psych. Alexandra Wuttke-Linnemann, der Leiterin des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter, dem bekannten Experten in allen Fragen rund um das Alter Erich Schützendorf, Swen Staack, dem Vorstand der Deutschen Alzheimergesellschaft, Ralf Oberle, der selbst einmal ein Heim leitete und eine Cateringfirma für Pflegeheime betrieb, Katja Badstöber & Pfarrer Hermann von ADELE (Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität) und dem Fotografen Michael Hagedorn. Sie alle geben Hilfestellungen, klären auf, eröffnen neue Blickwinkel und schenken Hoffnung – sei es für Freunde, den Lebenspartner oder die Kinder. Auch für professionell Pflegende ist der Film hilfreich, da er wertvolle Hinweise gibt, wie man den Pflegealltag erleichtern, aber auch mit neuen Ideen bereichern kann.

 

„Der Film ist sehr gelungen, liebevoll gemacht, allgemeinverständlich. Er lässt sowohl ausgewiesene, sehr erfahrene Praxisexperten als auch von Demenz Betroffene und ihre Unterstützer zu Wort kommen.

 Ich wünsche dem Film eine große Verbreitung, nicht nur bei Menschen mit Demenz und ihren Unterstützern, sondern im Grunde in allen öffentlichen Institutionen. Auch und vor allem in den Schulen. Denn der richtige Umgang mit Demenz erwächst aus einer Haltung, die möglichst früh im Entwicklungsprozess vermittelt werden sollte.“

– Andreas Fellgiebel, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt.


Quelle:

medhochzwei Verlag GmbH

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