Albträume: Weniger Leid durch aufschreiben oder in Gedanken nachspielen

MarekPhotoDesign - AdobeStock.com
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Das Herz schlägt wild, der Atem galoppiert, die Beine brennen. Du rennst und rennst, doch dein Verfolger bleibt dir auf den Fersen. Und kommt näher und näher und … Genau hier enden viele Albträume durch plötzliches wach werden. Für rund fünf Prozent der Bevölkerung sind Albträume ein echtes Problem. „Wer einmal pro Woche oder häufiger schlecht träumt, kann unter erheblichem Leidensdruck stehen“, sagt die Psychologin Dr. Annika Gieselmann von der Universität Düsseldorf.

Häufige, sehr belastende Albträume gehören zu den Angststörungen. Ein zuverlässiges Anzeichen dafür ist, dass sie auch im Wachzustand nachwirken. Die Angsttherapie gehört zu den wirkungsvollen Bewältigungsstrategien. Konfrontation und Bewältigung sind darin zwei klassische Säulen. Patienten beschäftigen sich mit ihrem Traum, indem sie ihn aufschreiben, aufzeichnen, gedanklich nachspielen oder anderen davon erzählen. Das hilft oft, den Leidensdruck zu senken. Weitere wissenschaftlich fundierte Methoden bei Albträumen bzw. Angststörungen, finden Sie hier:

 

www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/schlaf/schluss-mit-albtraeumen-713817.html

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