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Pflegende im Simmern verfassen Intensiv-Tagebuch für Koma-Patienten
Corona

Pflegende im Simmern verfassen Intensiv-Tagebuch für Koma-Patienten

Auf den Intensivstationen geht es täglich um Leben und Tod. In Pandemiezeiten ist die Situation besonders kräftezehrend. Trotzdem ist es dem Pflegepersonal immer auch ein Anliegen, die Patientinnen und Patienten der Hunsrück-Klinik der kreuznacher diakonie nicht nur medizinisch hervorragend zu versorgen, sondern auch mit ungewöhnlichen Ideen die Menschlichkeit im Fokus zu behalten. Ein Beispiel dafür: das Intensiv-Tagebuch. Milena Müller ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitet seit 2017, dem Ende ihrer Ausbildung, in der Hunsrück-Klinik auf der Intensivstation. Schon lange beschäftigt sie der Gedanke: Was fühlen Menschen, die im künstlichen Koma liegen und welche Eindrücke werden trotz Bewusstlosigkeit verarbeitet? Deshalb hat sie nun ein Tagebuch auf der Intensivstation in Simmern eingeführt, das es Patienten ermöglichen soll die „vergessene“ Zeit der Beatmung und des künstlichen Komas nachzuvollziehen und vielleicht besser zu verstehen.

18.01.2021 Artikel ansehen ↗
„Uns darf im Wettlauf von Mutante und Impfung nicht die Puste ausgehen!“
Corona

„Uns darf im Wettlauf von Mutante und Impfung nicht die Puste ausgehen!“

Deutschlands Intensivmediziner sehen in den Plänen eines weiterhin bestehenden – und eventuell sogar deutlich verschärften – Lockdowns medizinisch eine absolute Notwendigkeit. „Wir erkennen an den deutlich sinkenden Patientenzahlen auf den Intensivstationen die erste positive Wirkung des aktuellen Lockdowns“, erklärt der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx (Foto, 2. von links), Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. „Aber mit derzeit knapp 5.000 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung sind wir leider noch weit über dem Peak der ersten Welle mit 3.000 Patienten – und ganz weit entfernt von einem Normalbetrieb!“ Es gelte, die Infektionszahlen weiterhin drastisch zu reduzieren, pflichtet ihm Past Präsident Professor Uwe Janssens (Foto, 3. von links) bei.Deutschlands Intensivmediziner sehen in den Plänen eines weiterhin bestehenden –

18.01.2021 Artikel ansehen ↗
Neu im Redaktions-Team: Judith Grobusch
Alternative Heilmethoden

Neu im Redaktions-Team: Judith Grobusch

Willkommen im Team: Judith Grobusch wird ab 1. Februar das Redaktions-Team im Bereich "Alternative Heilmethoden" verstärken. Judith Grobusch ist sein 2014 Heilpraktikerin und hat seit 2015 eine eigene Praxis in Vollzeit. Sie bietet vielseitige Diagnostik und verschiedene Therapieverfahren an. Auf unserem Blog wird sie uns ihr Wissen als Magen-Darm-Therapeutin und Blutegeltherapeutin vermitteln. Ihre Vita in Kurzform: Heilpraktikerin seit 2014 Magen-Darm-Therapeutin Blutegeltherapeutin Beraterin für hochsensible Personen Ausbildung in Osteopathie

18.01.2021 Artikel ansehen ↗
Dieter Jeromin: Spieglein, Spieglein an der Wand ...... - was wir über die narzisstischen Störungen wissen sollten (Teil 1)
Körper & Psyche

Dieter Jeromin: Spieglein, Spieglein an der Wand ...... - was wir über die narzisstischen Störungen wissen sollten (Teil 1)

Daraufhin schwieg der See eine Weile. Dann sagte er: „Zwar weine ich um Narziss, aber dass er so schön war, hatte ich nie bemerkt. Ich weine um ihn, weil sich jedes Mal, wenn er sich über meine Wasser beugte, meine eigene Schönheit in seinen Augen widerspiegelte.” So beginnt “Der Alchimist“, einer der ersten und bekanntesten Romane von Paulo Coelho (geb. 1947), den dieser 1987 in nur zwei Wochen geschrieben hat, und von dem gesagt wurde, dass er mehr ein Werk zur Selbsthilfe als schöngeistige Literatur wäre. Die hier erzählte Geschichte des Alchimisten Santiago findet sich bereits in der Sammlung Tausend und eine Nacht, aber Coelho hat ihr den Sinn einer Suche nach der eigenen Bestimmung gegeben. Das Buch wurde bereits in 80 Sprachen übersetzt und in 170 Ländern vertrieben. Diese zu Beginn des Buches eingefügte Schilderung erzählt von dem schönen Jüngling Narziss, der so sehr in sein Spiegelbild verliebt war, dass er plötzlich nicht anderes mehr wahrnehmen konnte, ins Wasser fiel und e

16.01.2021 Artikel ansehen ↗
Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer:  Hilfe-Telefon zum Thema Corona-Schutzimpfung
Corona

Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer: Hilfe-Telefon zum Thema Corona-Schutzimpfung

Die Stadtverwaltung Bad Kreuznach ist für Bürgerinnen und Bürger ab sofort über ein Hilfe-Telefon zum Thema Corona-Schutzimpfung erreichbar. Unter der Telefonnummer 0671-800-404 steht montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr ein Ansprechpartner zur Verfügung. Alternativ können die Fragen auch schriftlich an [email protected] gestellt werden. Die Verwaltung wird sich zeitnah mit den Anfragenden in Verbindung setzten. Die Stadt schafft mit diesem Service eine zentrale Anlaufstelle für Menschen aus Bad Kreuznach, die Fragen rund um das Thema Impfung haben und nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Über das Hilfe-Telefon können erste allgemeine Fragen zur Impfung, zum Ablauf und zur Erreichbarkeit des Impfzentrums in Bad Sobernheim geklärt werden. Bei Bedarf wird an die zuständigen Stellen weitervermittelt. Nicht behilflich sein kann die Stadtverwaltung beim Ausfüllen der für die Impfung notwendigen Formulare und

16.01.2021 Artikel ansehen ↗
Corona: Impfstart bei der Stiftung kreuznacher diakonie
Corona

Corona: Impfstart bei der Stiftung kreuznacher diakonie

„Darauf haben wir gewartet!“ Sven Lange und Dr. Dennis Göbel, die Vorstände der Stiftung kreuznacher diakonie für die Geschäftsfelder Soziales und Krankenhäuser und Hospize, haben in den letzten Wochen dem Start der Impfungen entgegengefiebert. In den ersten Einrichtungen der Stiftung wurden nun die Spritzen aufgezogen. Nun hoffen sie, dass der Nachschub an Impfstoffen zügig weitergeht. Der Verwaltungsaufwand ist immens. Abfragen bei den Mitarbeitenden, Bewohnern und oft auch deren Betreuern, Listen erstellen und Anträge bearbeiten, Termine planen, Rückfragen beantworten um für den Tag X, wenn der Impfstoff verfügbar ist, vorbereitet zu sein, prägten die Arbeit in beiden Geschäftsbereichen. Denn der Schutz von Bewohnern und Mitarbeitenden ist das große Ziel, seit die Pandemie im März 2020 um sich gegriffen hat. „Die Arbeit hat sich gelohnt. Wir haben 300 Dosen bekommen“, so Christoph von Buch, Ärztlicher Direktor des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach. Er und der kaufmännische Direkt

14.01.2021 Artikel ansehen ↗
Diakonie Apotheke in Bad Kreuznach verbessert Frühchen-Versorgung
Apotheken & Medizin

Diakonie Apotheke in Bad Kreuznach verbessert Frühchen-Versorgung

Nahrung für Frühgeborene wird verstärkt fürs Baby angepasst. Auf diesen Moment haben Dr. Bettina Stollhof und Dr. Edmondo Hammond lange gewartet. Jedem Frühchen unter 1500 Gramm eine sichere und individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Nahrung geben zu können, das war einst das Ziel gewesen. Die Apothekerin und der Experte für Kinder- und Jugendmedizin am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach halten die erste unter Reinraum-Bedingungen hergestellte Nährlösungen für Frühgeborene in Händen und sind stolz darauf. Die Zutaten dafür sind im Wesentlichen simpel: „Hauptsächlich Zucker, Proteine, Fett – dann noch ein paar Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente“, erklärt Dr. Hammond, Oberarzt im Perinatalzentrum Level 1, der jährlich ca. 330 dieser „Totalen parenteralen Ernährung“, kurz TPN genannt, auf der Frühgeborenen-Station verbraucht. Hinzu kommen weitere zirka 350 Beutel mit jeweils 150 Millilitern für die Kinder, deren Gewicht sich an der Grenze zu 1500 Gramm bewegt. „Frühgeboren

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Kreisverwaltung Bad Kreuznach: Coronaupdate (Stand 13.01.2021, 14.00 Uhr):
Corona

Kreisverwaltung Bad Kreuznach: Coronaupdate (Stand 13.01.2021, 14.00 Uhr):

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach ist seit dem letzten Update (12.01.2021, 14.00 Uhr) um 39 gestiegen und liegt bei insgesamt 3296. 25 dieser Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Leider ist zwischenzeitlich eine weitere mit dem Coronavirus infizierte Person verstorben (insgesamt 72). Hierbei handelt es sich um eine 80-jährige Frau (weitere Informationen zu Todesfällen werden von der Kreisverwaltung nicht gegeben). Um die Tendenzen der Corona-Neuinfektionen besser sichtbar zu machen, werden ab heute nach den einzelnen Gebietskörperschaften unterteilt jeweils die Neuinfektionen der letzten 7 Tage angegeben. Zudem werden ab Freitag künftig werktäglich neue Statistiken in Form von Wochenstatistiken zu verschiedenen Aspekten veröffentlicht. Innerhalb der letzten 7 Tage wurden folgende Fallzahlen in den Verbandsgemeinden gemeldet: Stadt KH: 115 VG KH: 16 VG Rüdesheim: 46 VG Nahe-Glan:

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