Körper & PsycheDieter Jeromin: Der Schlaf und seine Geheimnisse (Teil 3)
Nachdem wir physiologische und psychologische Aspekte des Schlafen angesprochen haben, ist es jetzt an der Zeit, auch kurz anzusprechen, was diejenigen machen können, die unter Schlafstörungen leiden. Dies sind lediglich allgemeingütige Hinweise, die sich in der Praxis bewährt haben. Bei fortbestehenden Störungen sollte man jedoch stets einen erfahrenen Arzt für eine weitergehende Abklärung aufsuchen. Mein erster Ratschlag für einen guten Nachtschlaf lautet viel Sonnenlicht und Verzicht auf Alkohol und Tabak. Das Sonnenlicht hilft, unsere zirkadianen Uhren für den Nachtschlaf zu synchronisieren. Wenn man vor dem Schlafengehen die Vorhänge öffnet, wird man morgens im Idealfall nicht vom Wecker, sondern nach und nach von der aufgehenden Sonne geweckt. Alkohol im Körper ist wie ein Giftstoff, der abgebaut werden muss. Dies erschwert das Eintauchen in die Tiefschlafphasen. Größere Mengen Alkohol beeinträchtigen die Atmung im Schlaf. Zudem erwachen viele Menschen, wenn die Wirkung nachlässt
10.11.2020 Artikel ansehen ↗