Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Kreis Mainz-Bingen

Corona-Ausbruch in Mainz-Binger Seniorenheim: Bisher nur leichte Krankheitsverläufe

Joachim Kübler · · 2 Min. Lesezeit

Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Dietmar Hoffmann. Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

In einem Seniorenheim im Landkreis Mainz-Bingen gibt es einen Ausbruch des Corona-Virus. 18 Bewohner, alle aus einem Wohnbereich, und drei Mitarbeiter aus dem gleichen Bereich sind im PCR-Test positiv. Die gute Nachricht ist: Bisher waren keine Krankenhauseinweisungen notwendig, alle Betroffenen zeigen nur leichte oder keine Symptome.

„Allerdings zeigt uns dieser Fall: Einen 100-Prozentigen Schutz vor einer Infektion gibt auch die Impfung nicht“, sagte der für das Gesundheitsamt zuständige 3. Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus. Denn nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren alle Personen – bis auf eine – geimpft. „Die leichten Verläufe zeigen aber dennoch den positiven Einfluss der Impfung auf die Schwere der Krankheit“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen, Dr. Dietmar Hoffmann. Wer geimpft ist, schützt sich in den allermeisten Fällen vor einem schweren Krankheitsverlauf und verhindert auch Todesfälle durch Corona.

Nach einem positiven Schnelltest bei einer Person und anschließendem positiven PCR-Test wurden anschließend weitere Bewohner und die Belegschaft getestet. Am heutigen Montag wurden dann sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses abgestrichen – weitere Testergebnisse stehen also noch aus. Das betroffene Heim hat ein gutes Hygienekonzept und bereits mit dem ersten Fall die notwendigen Schritte eingeleitet.

Für die betroffene Station wurde Quarantäne bis vorerst Freitag, 3. September sowie ein Besuchsverbot und ein Aufnahme-Stopp angeordnet. Die Heimaufsicht ist informiert, ebenso die Angehörigen soweit wie möglich. Je nachdem, was die weiteren Tests ergeben, können auch noch weitere Schritte für weitere Bereiche des Hauses eingeleitet werden. Die Belegschaft arbeitet im Kontakt mit den Bewohnern unter Vollschutz – zum Beispiel FFP2-Masken, Schutzbrille, Schutzkittel.

In der betroffenen Einrichtung erfolgte die zweite Impfung Anfang Februar: „Dies bestätigt die aktuellen Planungen, zumindest für Hochbetagte und Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr eine dritte Impfung anzubieten“, sagte Dr. Dietmar Hoffmann weiter. Denn auch in anderen Einrichtungen sei mit vergleichbaren Ausbrüchen zu rechnen, hier sei neben der bekannten Basishygiene eine erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich der Krankheitssymptome ebenso wichtig wie die Testung von Gästen, Belegschaft sowie Bewohnern. „Die Heime müssen sich darauf einrichten, dass es trotz Impfung erneut zu Ausbrüchen kommen kann, genügend Schutzmaterialen vorhalten und ihre Hygienepläne auf dem aktuellen Stand halten. Bei Verdachtsfällen sollte möglichst eine PCR-Testung angestrebt werden.“

Quelle:
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Weiter entdecken

Kreis Mainz-Bingen

Startschuss für das Lungenzentrum Mainz

Universitätsmedizin Mainz und Marienhaus Klinikum Mainz gründen gemeinsames Behandlungszentrum für Lungenerkrankungen Vom 1. April 2023 an bieten das Marienhaus Klinikum Mainz und die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam eine optimierte Versorgung für Patient:innen mit Lungenerkrankungen. Zu diesem Zweck haben die Kooperationspartner ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Pneumologie und der Thoraxchirurgie sowie in den angrenzenden Fachgebieten im […]

03.04.2023 Artikel ansehen ↗
Kreis Mainz-Bingen

Neue Erkenntnisse für die Parkinson-Therapie

Forschende der Universitätsmedizin Mainz entdecken verbesserten Ansatz zur Tiefenhirnstimulation  Wissenschaftler:innen der Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz haben eine wesentliche neue Erkenntnis zur Funktionsweise des Gehirns erzielt: Der sogenannte Nucleus subthalamicus, ein Nervenkern im Stammhirn, reguliert sowohl die Geschwindigkeit, mit der Bewegungen ausgeführt werden, als auch die […]

23.03.2023 Artikel ansehen ↗
Kreis Mainz-Bingen

Von Forschenden der Universitätsmedizin Mainz neu entwickeltes KI-Modell verbessert Diagnostik bei Darmkrebs

Bessere Vorhersagen von Therapieansprechen und Überlebenschancen durch  innovatives Prognosemodell.  Wissenschaftler:innen des Instituts für Pathologie der  Universitätsmedizin Mainz haben ein KI-basiertes Prognosemodell für Tumorerkrankungen des Dickdarms entwickelt. Mit Hilfe dieses sogenannten „Multi Stain Deep Learning“-Modells lassen sich mikroskopische Bilder von verschiedenen  Immunzellen im Tumor und seinem Umfeld effektiver und genauer auswerten als mit  bisherigen Methoden. Dadurch […]

14.03.2023 Artikel ansehen ↗