Sie sorgen für Gelenkersatz auf höchstem Niveau: Dr. Markus Stolz, Dr. Martina Dafferner-Franzmann, Dr. Cornelia Schmitt, Tomas Cicinskas (v.l.n.r)
Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

Gelenkverschleiß oder Arthrose gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland, die jede Bewegung schmerzhaft machen. Wenn konservative Behandlungsmaßnahmen nicht mehr helfen, bleibt in vielen Fällen nur der künstliche Gelenkersatz. Dann ist es wichtig, sich in kompetente Hände zu begeben. 2012 wurde das Diakonie Krankenhaus erstmals erfolgreich als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, kurz EPZ, zertifiziert – und macht jetzt die zehn Jahre voll. Das Team der Sektion für Orthopädie unter Leitung von Dr. Martina Dafferner-Franzmann, das in Bad Kreuznach Gelenkersatzoperationen nach neuesten medizinischen Standards und auf höchstem Sicherheitsniveau durchführt, konnte die Zertifizierungskommission erneut von ihrer hohen Expertise beim künstlichen Gelenkersatz überzeugen. „Wir freuen uns sehr, über die bestandene Re-Zertifizierung und Auszeichnung, die das Verdienst unseres gesamten Teams ist“, so Dafferner-Franzmann.

Für die Zertifizierung als Endoprothesenzentrum werden alle Behandlungsschritte, die für die Operation und Implantation eines künstlichen Knie-, Hüftgelenks relevant sind regelmäßig kontrolliert und auf den Prüfstand gestellt. „Unsere Prozesse und Abläufe haben ich in den letzten zehn Jahren stetig weiterentwickelt und das kommt natürlich auch unseren Patientinnen und Patienten zugute“, erklärt Dr. Dafferner-Franzmann, die seit 2021 die Sektion Orthopädie leitet und eine von vier Hauptoperateuren ist.

Die Zahl der Eingriffe in der Krankenhaus-Abteilung der Stiftung kreuznacher diakonie ist im vergangenen Jahr nochmal gestiegen: Mittlerweile werden jährlich mehr als 500 Endoprothesen und Wechseloperationen durchgeführt sowie künstliche Gelenke an Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen oder Sprunggelenk eingesetzt. Dafür stehen im Endoprothesenzentrum verschiedene Implantate namhafter Hersteller und moderne Operationsverfahren zur Verfügung. „Für uns ist es wichtig, bei Operationen möglichst schonend vorzugehen. An der Hüfte können wir durch minimalinvasive vordere Zugänge muskelschonend operierten und in den meisten Fällen auf eine Redon-Drainage verzichten. So können Patientinnen und Patienten schon am Tag der Operation aufstehen und mobilisiert werden. Ein weiter Vorteil ist, dass sie weniger Schmerzen haben und schneller in ihren Alltag zurückkehren können“, erklärt die Expertin. 

Für die Versorgung der rund 300 Kniegelenke wird ein roboterarm-assistiertes Verfahren genutzt, das mit hoher Präzision die ideale Platzierung des Implantats ausführt. Diese Operationstechnik wird perspektivisch immer wichtiger, da sie den Operateur unterstützt und hochpräzises Arbeiten ermöglicht. So können sich alle Patientinnen und Patienten auf allerhöchste Qualität und gute Strukturen in Bad Kreuznach freuen, die ihnen eine optimale Versorgung garantieren.

 

Quelle:
Stiftung kreuznacher diakonie

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