Sie leiten das Spezialzentrum für Operative Rheumatologie: Dr. Martina Dafferner-Franzmann und Dr. Markus Stolz. Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

Sektion Orthopädie ist erstes Spezialzentrum für Operative Rheumatologie in Rheinland-Pfalz

Für die hohe Behandlungsqualität in der operativen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit degenerativen und entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen wurde die Sektion Orthopädie des Diakonie Krankenhauses ausgezeichnet. Das bedeutet, dass Rheumapatienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, in Bad Kreuznach auf ideale Bedingungen treffen. Sektionsleiterin Dr. Martina Dafferner-Franzmann leitet das Zentrum, ihr Stellvertreter ist Dr. Markus Stolz. „Mit der Zertifizierung als Spezialzentrum für Operative Rheumatologie durch die Deutsche Gesellschaft für orthopädische Rheumatologie wird die hohe Expertise auf dem Gebiet der Hand- und Fußchirurgie als auch im Bereich der Endoprothetik nochmals bestätigt“, freut sich der Kaufmännische Direktor Manuel Seidel über die Auszeichnung von höchster Stelle.

Bundesweit tragen nur etwa zehn Klinken dieses Siegel, das Diakonie Krankenhaus ist das einzige Zentrum in Rheinland-Pfalz.


Umfassende Behandlungskonzepte erhalten Funktion der Gelenke

Rheuma ist ein sehr komplexes Leiden, das durch Entzündungen im Körper hervorgerufen wird. Schmerzen, Schwellungen und Rötungen an den Gelenken können erste Anzeichen sein. Wenn Gelenke durch die Krankheit zerstört sind oder Medikamente nicht helfen, kommt die Rheumaorthopädie ins Spiel. „Generell versuchen wir, vorbeugende Eingriffe zu unternehmen, um das betroffene Gelenk zu erhalten anstatt es zu ersetzen“, betont Dr. Dafferner-Franzmann. So kann im Frühstadium der Krankheit die Gelenkschleimhaut durch eine Arthroskopie endoskopisch entfernt werden oder zerstörtes Gewebe durch körpereigenes Gewebe, wie Sehnen oder Muskelfasern ersetzt werden. Teilweise kann auch eine Gelenkversteifung zu Schmerzfreiheit und besserer Belastbarkeit führen. Ist die Erkrankung sehr weit fortgeschritten, kann eine schmerzfreie Gelenkfunktion oft nur durch gelenkersetzende Operationen (Endoprothesen) an Schulter-, Hand-, Finger-, Hüft-, Kniegelenk oder Ellenbogen hergestellt werden. Als zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung werden in Bad Kreuznach sowohl primäre Prothesen als auch Wechseloperationen routinemäßig durchgeführt.

 

Behandlungserfolg durch langjährige Expertise und enge Zusammenarbeit

Seit rund 40 Jahren befasst sich der spezialisierte Fachbereich der Stiftung kreuznacher diakonie schon mit der Behandlung von Rheumapatienten und kooperiert mit der ansässigen Klinik für Rheumakranke als auch mit niedergelassenen Rheumatologen. „Die Orthopädische Rheumatologie ist wesentlicher Bestandteil unserer Sektion. In Bad Kreuznach bestehen über Jahrzehnte gewachsene und enge Verknüpfungen mit internistischen Rheumatologen, Nuklearmedizinern, Physiotherapeuten und Selbsthilfegruppen. Im Vordergrund steht für uns alle immer ein individuelles und ganzheitliches Therapiekonzept“, betont die Fachärztin für Orthopädie und Rheumaorthopädie Dr. Martina Dafferner-Franzmann.

Eine Terminvereinbarung ist unter der Telefon-Nr. 0671 / 605-2120 oder per E-Mail an: orthopaedie@kreuznacherdiakonie.de möglich. Mehr Informationen unter: https://www.kreuznacherdiakonie.de/krankenhaeuser/diakonie-krankenhaus-bad-kreuznach/medizin-und-pflege/fachabteilungen/zentrum-fuer-orthopaedie-und-unfallchirurgie/orthopaedie/rheumaorthopaedie/

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