(von links) Dr. med. Peter Garay, Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie/Orthopädie und Dr. med. Christoph Meister, Sportmediziner und Konsiliararzt mit dem Spezialgebiet Endoprothetik von Knie- und Hüftgelenk (beide Krankenhaus St. Marienwörth) mit sogenannten Demo-Prothesen
Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz


Zum Thema Arthroseerkrankungen und deren Folgen gab es am sehr gut besuchten Vortragsabend im Haus des Gastes in Bad Kreuznach viel zu erfahren.

Dr. med. Peter Garay, Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie/Orthopädie am Krankenhaus St. Marienwörth und Dr. med. Christoph Meister, Sportmediziner und Konsiliararzt mit dem Spezialgebiet Endoprothetik von Knie- und Hüftgelenk am Krankenhaus St. Marienwörth stiegen tief in die Materie ein.

Es gibt verschiedene Ursachen wie altersbedingte Veränderungen, Verletzungen, Fehlstellungen oder Übergewicht, auch sind immer mehr jüngere Patienten betroffen.

Durch die aktivierte Arthrose mit seinen typischen Entzündungssymptomen und den zunehmenden Schmerzen nimmt die Mobilität ab und die Lebensqualität reduziert sich zunehmend. In den Vorträgen wurden neben den Ursachen auch die Möglichkeiten der Prävention und modernste Therapieverfahren verständlich aufgezeigt und erläutert.

Wenn nach Abwägung aller anderen Möglichkeiten zu einer Operation des Knie- oder Hüftgelenkes geraten wird, zeigten die beiden Spezialisten die verschiedenen Arten des künstlichen Gelenkersatzes und Operationsmethoden auf.

Dabei erläuterte Dr. Peter Garay das Rezept einer erfolgreichen Operation: „Der Erfolg hat viele Väter. Nach einem ausführlichen Arztgespräch werden im Labor die erforderlichen Werte bestimmt und mit weiteren Untersuchungsergebnissen ausgewertet und gemeinsam mit dem Operateur das geeignete Implantat ausgesucht. Nach der Operation mit den verschiedenen Möglichkeiten der Narkose steht die Nachsorge durch die behandelnden Ärzte, Krankenpfleger, Krankengymnasten und anschließender Rehabilitation an. Der größte und wichtigste Anteil am Gelingen hat der Patient selbst mit seiner Motivation.“
Nach den beiden sehr patientenverständlichen Vorträgen, wobei Dr. Peter Garay seinen Schwerpunkt auf die Kniegelenke und Dr. Christoph Meister auf die Hüftgelenke legte, wurden Fragen aus dem Publikum kompetent beantwortet.

Dr. Meister schloss den Abend mit einem Zitat von Voltaire: „In der ersten Hälfte unseres Lebens ruinieren wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen und in der zweiten Hälfte unseres Lebens geben wir das meiste Geld dafür aus, um unsere Gesundheit wieder zu erlangen.“

Quelle / Infos:
www.marienwoerth. de, Tel.: (0671) 372-1620
www.gelenkzentrum-rheinmain.de; Tel.: (06131) 6338670

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