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Dringender Aufruf der DRK-Blutspendedienste: Es wird knapp – Blutspenden fehlen

Joachim Kübler · · 3 Min. Lesezeit

DRK-Blutspendedienst West

Die DRK/BRK-Blutspendedienste sehen sich als Hauptversorger der Kliniken mit lebensnotwendigen Blutpräparaten aktuell vor Herausforderungen gestellt. Der anhaltend hohe Bedarf der Kliniken steht einem aktuell geringen Bestand an Blutpräparaten gegenüber. Dies gefährdet eine stabile Versorgungslage.

Aufgehobene Corona-Restriktionen und die damit verbundene höhere Mobilität der Menschen sowie Feiertage und Ferien wirken sich nachhaltig negativ auf die Blutspendebereitschaft aus. Bereits jetzt sind die Vorräte an Blutkonserven merklich dezimiert. „Die Institutionen im Blutspendewesen kennen den schwankenden Verlauf über das Jahr, es gibt immer Zeiten, in denen es schwierig wird. In diesem Jahr zeigen sich die Auswirkungen jedoch schon so früh, so dass der rückläufige Aufkommenstrend jetzt dringend gestoppt werden muss“, sagt Stephan David Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West.

Wer gesund und grundsätzlich blutspendefähig ist, wird gebeten, den nächstmöglichen Blutspendetermin unter www.blutspende.jetzt zu reservieren. Ziel ist eine kontinuierlich hohe Auslastung der angebotenen Termine in den kommenden Wochen und darüber hinaus.

Ab sofort entfällt die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen- Schutzes (mindestens OP-Maske) besteht jedoch weiterhin. Personen, die an Corona erkrankt sind, mit leichtem Krankheitsverlauf (z.B. Schnupfen- oder Erkältungssymptome), müssen bis eine Woche nach Abklingen der Symptome warten, bevor sie wieder zur Spende zugelassen werden. Personen, die an Corona erkrankt sind, mit schwerem Krankheitsverlauf (z.B. Fieber), müssen bis 4 Wochen nach Abklingen der Symptome warten, bevor sie wieder zur Spende zugelassen werden. Alle Informationen und aktuellen Regelung sind hier zusammengefasst:
https://www.blutspendedienst-west.de/corona  

Alle Termine sowie eventuelle Änderungen, aktuelle Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind unter 0800 11 949 11 zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspende.jetzt tagesaktuell abrufbar.

Wer Blut spenden kann: 
Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 76. Geburtstag. Wer zum ersten Mal Blut spendet, darf nicht älter als 68 Jahre sein.

Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Auf allen angebotenen Terminen besteht eine unumgängliche Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske). 

Eine Blutspende ist generell vor und nach einer (Booster-) Impfung gegen SARS-CoV-2 problemlos möglich. Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen ist laut Paul-Ehrlich-Institut grundsätzlich keine Rückstellung bis zur nächsten Blutspende erforderlich. Wir empfehlen allerdings rein vorsorglich, nach der Impfung einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können. 

Darum sind Blutspenden so wichtig
Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3.500 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.

Blutspenderservice 
Wir empfehlen unsere Blutspende-App für iOS und Android (www.spenderservice.net): Individuelle Spendeinfos, Terminerinnerungen und Blutspende-Forum.

https://www.facebook.com/drk.blutspendedienst.west
https://www.instagram.com/blutspende.jetzt/ 

Quelle:
DRK-Blutspendedienst West

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