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Kinderimpfungen in RLP ab 16. Dezember mit bis zu 20.000 Termine bei Familienimpftagen – Liste anbei

Joachim Kübler · · 3 Min. Lesezeit

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte in der vergangenen Woche empfohlen, den Impfstoff des Mainzer Unternehmens BioNTech für Impfungen von Kindern im Alter von fünf bis einschließlich elf Jahren zuzulassen. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission wird in den kommenden Tagen gerechnet, so dass ab Mitte nächster Woche der Impfstoff auch im Land verfügbar sein soll. „Wir wollen dann auch direkt ab dem 16. Dezember die Kinderimpfungen in den Impfzentren des Landes starten. Das ist ein weiterer Mosaikstein in der Impfkampagne des Landes und die Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder effektiv vor Corona schützen zu können“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Terminregistrierungen über das Impfportal des Landes seien seit dem 1. Dezember möglich. Seitdem wurden rund 20.000 Kinder registriert. Diese werden alle dieses Jahr noch ihren Termin für einen besonderen Familienimpftag bekommen. Eltern, die mit ihren Kindern zu einem solchen Familienimpftag kommen, werden dort zusätzlich für sich eine Auffrischungsimpfung angeboten bekommen, sofern die zweite Impfung mehr als fünf Monate zurückliegt. Eine zusätzliche Anmeldung dazu ist nicht notwendig.

In Frage kämen rund 250.000 Jungen und Mädchen in der entsprechenden Altersgruppe. „Vor allem die Kinderärztinnen und -ärzte sind bei den Corona-Schutzimpfungen die erste Anlaufstelle. Darüber hinaus stehen auch die neun reaktivierten Impfzentren für Eltern und ihre Kinder zur Verfügung. Neben regulären Terminen haben wir dort für die Familien spezielle Impftage festgelegt. Weitere werden folgen. Hier können sich Kinder impfen und die Eltern beispielsweise boostern lassen – sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind“, so der Minister. Eine Priorisierung innerhalb der Gruppe der fünf- bis elfjährigen sei nicht vorgesehen. „Jede Impfung zählt um diese Pandemie hinter uns zu lassen. Die Kinderimpfungen sind dabei aber nur ein Zusatz, der vor allem der individuellen Gesundheit dient. Sie sind wichtig, um auch die Kleinsten vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Ich appelliere deshalb vor allem an die Erwachsenen, die sich bis jetzt noch nicht für eine Impfung entscheiden konnten: Nutzen Sie die zahlreichen Impfangebote im Land, sei es bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Betriebsärztinnen und Ärzten oder in den ergänzenden Impfangeboten im Land, in den Impfzentren, in den 21 Krankenhausstandorten, bei den 12 Impfbussen oder in einer der zahlreichen kommunalen Impfstellen“, sagte Hoch.

Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung sei die Teilhabe nicht geimpfter Menschen am Alltag ein weiteres Mal eingeschränkt worden. Dies bleibe notwendig, weil angesichts der ernsten und immer noch hoch dynamischen Lage vor allem vulnerable Gruppen geschützt und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden müsse. „Wir verzeichnen einen Anstieg der Impfquote im Land. So liegt der Anteil an Erstimpfungen bei den Registrierungen im Durchschnitt bei rund 12 Prozent. Das ist ein gutes Zeichen, dass immer mehr Menschen Verantwortung für sich und andere übernehmen und solidarisch handeln, damit wir am Ende alle gemeinsam wieder in die Normalität zurückkehren und diese Pandemie hinter uns lassen können“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Hinweis

Die Familienimpftage können Sie der Tabelle auf der Folgeseite entnehmen. Sie gelten für registrierte Personen, die über das Anmeldeportal einen Termin zugewiesen bekommen. Ohne Termin ist keine Impfung möglich. Kurzfristige Änderungen durch die Impfzentren selbst sind möglich und würden in diesem Fall von dort kommuniziert.

 

Quelle:
MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT

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