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Lebensqualität für nierenkranke Patienten erhalten – oberstes Ziel für das KfH und das Krankenhaus St. Marienwörth

Joachim Kübler · · 3 Min. Lesezeit

Foto: (von links) KfH-Nierenzentrum Leitungsteam mit stellvertretenden ärztlichen Leiterin Lydia Lutz, ärztlichen Leitern Dr. med. Jurij Ribel und Dr. Thorsten Walther und Dr. med. Clemens Ballmann, Leitender Oberarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie

Weltnierentag 2021

Nierenkranke Patienten in Bad Kreuznach und Umgebung werden vom KfH-Nierenzentrum Bad Kreuznach in enger Zusammenarbeit sowohl mit dem Krankenhaus St. Marienwörth als auch mit anderen stationären und ambulanten Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Diakoniekrankenhaus behandelt. Oberstes Ziel ist, eine bestmögliche Versorgung vor Ort anzubieten und für die Betroffenen trotz ihrer Erkrankung möglichst viel Lebensqualität zu erhalten. So lautet auch in diesem Jahr das Motto des Weltnierentages. Nun wurde die Patientenversorgung durch die Errichtung einer Dialysestation des KfH im Krankenhaus St. Marienwörth erweitert.

Die neue Dialysestation im ersten Obergeschoss des Krankenhauses ermöglicht dank der bewährten Kooperation kurze Transportwege und Kontinuität in der Behandlung. Auf dieser eigens eingerichteten Station kann das Team des KfH-Nierenzentrums die Dialysebehandlung auch für Patienten des Krankenhauses ohne weitere Transportwege sicherstellen. Dr. med. Clemens Ballmann, Leitender Oberarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Krankenhaus St. Marienwörth, betont: „Mit dem KfH hat sich im Laufe der vergangenen Jahre eine beispielhafte Kooperation mit hoher Effektivität entwickelt.“

Und auch „im umgekehrten Weg“ funktioniere die Kooperation, schildert Dr. med. Jurij Ribel, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums: „Sollte einer unserer Dialysepatienten eine stationäre Versorgung im Krankenhaus St. Marienwörth benötigen, wird er auf unserer neuen Dialysestation von uns nephrologisch mitbetreut.“ Da viele Patienten zum Teil schon jahrelang durch das Team des KfH-Nierenzentrums betreut werden, könne so die wichtige Kontinuität in der nephrologischen Behandlung erhalten werden, ergänzt seine Kollegin Lydia Lutz.

Interdisziplinärer Austausch für eine bestmögliche Patientenbehandlung

Ein weiterer Vorteil ist, dass täglich ein Nephrologe des KfH-Nierenzentrums im Krankenhaus ist, um mit den behandelnden Ärzten im Krankenhaus Therapieoptionen für die nierenkranken Patienten festzulegen. Dabei geht es nicht nur um Dialysepatienten, sondern auch um Patienten mit anderen Krankheitsbildern mit Nierenbeteiligung wie zum Beispiel Entzündungsreaktionen von Gefäßen oder Probleme des Mineralien- beziehungsweise Säurebasenhaushalts. Bei Patienten, die an einer Vielzahl von Erkrankungen leiden, können so die genauen Zusammenhänge im kollegialen Fachaustausch besser erkannt werden, um eine bestmögliche Behandlung einzuleiten. Neben der Inneren Medizin ist auch die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses St. Marienwörth ein fester Bestandteil dieser engen Verzahnung, denn hier werden Katheter implantiert, die für die Hämo- und Bauchfelldialyse notwendig sind.

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