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Minimalinvasives Kompetenzzentrum am St. Marienwörth

Joachim Kübler · · 2 Min. Lesezeit

Hervorragende Qualität der Schlüssellochchirurgie zertifiziert

Die Zertifizierungsurkunde „Minimalinvasives Kompetenzzentrum“ nehmen stellvertretend für das gesamte Team der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie entgegen (von links)  Abteilungsleiter Thomas Weckmüller, Oberarzt Johannes Nikolay, Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold, Leitender Oberarzt Edwar Soufiah, Gesundheits- und Krankenpflegerin Laura Hehn und die OP-Schwestern Laura Secker und Susan Vogt-Mitschke.
Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie des Krankenhauses St. Marienwörth in Bad Kreuznach für die gute Qualität im Bereich Schlüssellochchirurgie zertifiziert. Damit ist sie eines von 72 deutschlandweiten Zentren in diesem speziellen Bereich der Chirurgie. Schlüssellochchirurgie bedeutet, dass Operationen durch besonders kleine Schnitte am Bauch durchgeführt werden können.

So ist es möglich auf einen großen Bauchschnitt, wie er früher üblich war, zu verzichten. Diese Art der Operation ist neben dem besseren kosmetischen Ergebnis besonders schonend für die Patienten, verringert postoperative Schmerzen und Wundheilungsstörungen. Die minimalinvasive Chirurgie hat am Krankenhaus St. Marienwörth schon länger einen hohen Stellenwert. Vor allem wurden in der Vergangenheit eher „kleinere“ Operationen beispielsweise an der Gallenblase und Leistenbrüche in Schlüssellochtechnik durchgeführt. „In den letzten Jahren haben wir aber auch fast alle der größeren Operationen wie im Bereich der komplexen Tumorchirurgie in minimalinvasiver Technik bei gleicher oder sogar besserer Qualität durchführen können“, so der Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold. Die erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) belegt dies nun und stellt einen Meilenstein sowie ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Klinik in Bad Kreuznach dar.

„Zertifizierungen durch Gesellschaften wie die DGAV oder die Deutsche Krebsgesellschaft sind wichtig, denn sie verbessern die Behandlungsqualität und geben den Patienten so eine transparente Vergleichsmöglichkeit bei der Wahl des richtigen Krankenhauses für eine mögliche Behandlung. Gerade im Bereich der Chirurgie ist dies von besonderer Bedeutung“, betont der Chefarzt.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung sind neben der zur erfüllenden Mindestanzahl an Operationen bei damit verbundener hoher Qualität auch das Vorhandensein speziell geschulter und ausgewiesener Operateure, ein strukturiertes Weiterbildungsprogramm und auch das Vorhandensein innerklinischer Trainingsmöglichkeiten. Nahezu alle operativen Therapien im Bauchraum werden am St. Marienwörth als minimalinvasive Variante oder aber minimalinvasiv assistiert durchgeführt.
Weitere Infos: www.marienwoerth.de

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