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Potenzprobleme: Stoßwelle statt Viagra

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · 1 Min. Lesezeit

Elnur – AdobeStock.com

 

Wer Mittel wie Viagra & Co. nicht verträgt, kann seine Potenz mit Stoßwellentherapie verbessern. Das zeigt zumindest die Auswertung einiger Studien an der Universität Breslau. Mit Hilfe der  niedrig-energetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie soll das Gewebe um den Penis so weit in Form gebracht werden, dass sich das Glied wieder aus eigenen Kräften erhebt. Im Prinzip werden dazu Gallen- und Nierenstein-Zertrümmerer mit geringer Energie betrieben: Statt rund 900 bar lassen Urologen bei der niedrig-energetischen Therapie nur Stoßwellen mit rund 100 bar auf das beste Stück los. Dazu wird der Penis gestreckt und an drei bis sechs Punkten am Schaft geschockt. Dies soll die Bildung neuer Blutgefäße sowie neuer Endothel- und Muskelzellen ermöglichen.

 

Patienten müssen sich der Prozedur ein- bis zweimal die Woche über zwei bis drei Monate unterziehen, jeweils für bis zu 15 Minuten. Preis pro Sitzung: ca. 80 Euro. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Ärzte, die diese Methode anbieten, finden Sie unter: www.ed-stosswelle.de

www.aerztezeitung.de/Medizin/Jungbrunnen-fuer-den-Penis-gefunden-310518.html

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