Schlaflosigkeit und nächtliche Atemaussetzer (obstruktive Schlafapnoe) gehören zu den verbreiteten Schlafstörungen. Wer gleichzeitig unter beiden Krankheiten leidet, besitzt ein erheblich gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vor allem aber steigt die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes. Das belegt eine Studie mit 5200 Teilnehmern. Im Vergleich zu Männern und Frauen, die weder an Schlaflosigkeit noch an Schlafapnoe litten, hatten Personen mit beiden Beschwerden

  • ein doppelt so hohes Risiko für Bluthochdruck,
  • ein 70 Prozent höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und
  • ein 47 Prozent höheres Risiko, im Studienzeitraum zu sterben.

Daher sei es laut Studienleiter Bastien Lechat vom Adelaide Institute for Sleep Health an der Flinders University wichtig, dass jemand, der von einer der beiden Störungen betroffen ist, sich auch auf die andere Störung hin untersuchen lässt. Eine gute Möglichkeit bieten dazu Schlaflabore

 

www.netdoktor.de/news/gefaehrliches-doppel-schlaflosigkeit-und-schlafapnoe/

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