Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

Diabeteszentrumsleiter Dr. med. Marcus Dahlem freute sich sehr, Anfang Dezember nun die Urkunde der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Händen zu halten. Sie bestätigt, dass entsprechend der Richtlinien der Fachgesellschaft die Innere Abteilung des St. Marienwörth die Bezeichnung als anerkanntes Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG bis Mitte 2023 führen darf. Darüber hinaus ist St. Marienwörth „Stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ 1- und Typ 2-Diabetes“.

Dr. med. Marcus Dahlem blickt zurück: „Diese Zertifizierung war bisher die schwierigste, die wir bisher hatten. Problematisch waren die Hospitationen in Corona-Zeiten. Aber es ist nun geschafft, je zwei passive und aktive Hospitationen waren notwendig, bis die Anforderungen der Fachgesellschaft DDG alle erfüllt war. Diese erneute Rezertifizierung der DDG zeigt, dass unsere Behandlung in allen Bereichen der Therapie, Beratung und Schulung den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Das bringt den Patienten Sicherheit und ist für uns zugleich eine Anerkennung für die täglich geleistete Arbeit.“

Leiterin der Diabetes-Schwerpunktstation Agnes Baumgärtner, Diabeteszentrumsleiter Dr. Marcus Dahlem und Wundmanagerin (DDG) Nicole Meiss im Fußbehandlungsraum freuen sich stellvertretend für das gesamte Team über die Anerkennung ihrer Arbeit durch die Fachgesellschaften
Foto: Krankenhaus St. Marienwörth

 

Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland, denn es betrifft sechs Millionen Menschen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen. Diabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit unterschiedlichen Ausprägungen. Man unterscheidet Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant. Da ist es von großem Vorteil, ein zertifiziertes Diabeteszentrum mit einer umfassenden und hochspezialisierten Diagnostik und Therapie in Bad Kreuznach zu haben. Das Team um Dr. Dahlem hilft nicht nur in akuten Fällen, sondern arbeitet gemeinsam mit den Patienten daran, Folgeschäden so gering wie möglich zu halten beziehungsweise ganz zu vermeiden. Das Krankenhaus St. Marienwörth besitzt auch die Anerkennung als Diabeteszentrum Stufe A des Landeskrankenhausplanes. Bereits seit August 2011 ist die Innere Abteilung als “Stationäre Behandlungsstätte für Typ 2 Diabetes” und seit August 2014 als zertifiziertes Diabeteszentrum für Typ 1- und Typ 2-Diabetes von der DDG anerkannt. Die Schwerpunktstation A1 verfügt über bis zu 15 Betten sowie weiterhin bis zu acht Betten für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom.

Auch hier empfiehlt sich St. Marienwörth als ebenfalls nun zum 4. Mal rezertifizierte Behandlungseinrichtung für das Diabetische Fußsyndrom.

Alle Formen von Diabetes und ihre Folgekrankheiten werden hier behandelt. Bei Bedarf finden täglich Informationen, Beratungen und Visiten durch die Mitglieder des Diabetesteams statt. Durch neue Medikamente wurden die Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahren erheblich ausgeweitet, so dass es eines Spezialisten bedarf, um für jeden Menschen eine passende Behandlung zu finden. Die Experten des Teams stimmen sich dabei nicht nur mit den Betroffenen, sondern, wenn nötig, auch mit den Angehörigen und Pflegediensten ab. Agnes Baumgärtner leitet die Schwerpunktstation. In ihrem Team bestehend aus Pflegefachkräften, Pflegehelfern und Medizinischen Fachangestellten befinden sich auch zwei speziell ausgebildete Pflegefachkräfte mit der Zusatzqualifikation Wundmanagerin DDG. Die beiden Expertinnen Sandra Hankel und Nicole Meiss unterstützen Dr. Dahlem tatkräftig bei der speziellen Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms und dessen komplexer Wundversorgung.

Im speziellen Fußbehandlungsraum können kleine Eingriffe direkt im Stationsbereich vorgenommen werden. Für weitergehende Behandlungsmaßnahmen können durch die Expertisen des Leitenden Oberarztes der Sektion Unfallchirurgie und Endoprothetik, Dr. med. Peter Garay, und seinem Team notwendige Eingriffe am Fuß auf kleinere Operationen begrenzt werden. Dadurch können häufig sogar Amputationen vermieden werden. Auf dieses umfassende Angebot für Menschen mit Diabetes ist das Krankenhaus St. Marienwörth zurecht stolz, denn es gibt nur wenige zertifizierte Kliniken in Rheinland-Pfalz, die in der Vor- und Nachsorge so gut aufgestellt sind.

Weitere Infos: www.marienwoerth.de

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