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Stärkung der Resilienz (Teil 4): Der Kopf ist voll, die Nerven liegen blank, die Geduld ist am Ende – Simone Wilbert

Joachim Kübler · · 3 Min. Lesezeit
Stärkung der Resilienz (Teil 4): Der Kopf ist voll, die Nerven liegen blank, die Geduld ist am Ende – Simone Wilbert

Manche Menschen fahren aus der Haut, während andere immer noch gelassen bleiben. Aber warum ist das so?
Ich würde Resilienz als Blitzableiter beschreiben, eine Art Selbstschutz, der verhindert, dass man unter Strom steht und irgendwann die Leitungen durchbrennen. Der Stress kann besser abprallen – und genau das kann man üben! Ich persönlich liebe Meditation und Atemübungen. Genau wie die Bewegung gehört es zum Yoga und das Tollste daran ist, dass nur wenige Minuten am Tag bereits einen unglaublichen Erfolg bringen.

Nonstop strömt es auf uns ein. Die Nachrichten, Social Media oder andere Menschen legen uns Meinungen und Ansichten da und wenn ich dann nicht weiß, was ich darüber denken soll, dann meditiere ich. Mein tägliches Ritual ermöglicht es mir, bei mir zu bleiben und neutral auf Dinge zu blicken. Somit braucht es manchmal einfach etwas Zeit, um Entscheidungen sinnvoll zu treffen. Sprichwörtlich, um es sacken zu lassen und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

Wer sich einfach noch nicht getraut hat, nicht weiß wie oder was er machen soll um zu meditieren oder neugierig geworden ist, für den gibt es viele tolle Meditationen im Netz. Meditieren nach Anleitung ist Vertrauenssache und die Stimme muss passen, von daher kann es sein, dass man sich geduldig probieren muss. Es gibt auch Apps mit Meditationen oder Meditationskurse. Hat man dann herausgefunden, welche Methode bei einem selbst funktioniert, es ist so einfach, weil man absolut nichts dafür braucht.

So nehme ich mir jeden Morgen einen Moment für mich, bevor ich anfange zu arbeiten. – am gleichen Platz. Ich empfehle jedem, erwarte nicht zu viel. Nur bei dem Wort Meditation steigt die Erwartungshaltung bei Anfängern und so setzt man sich prompt schon wieder unter Druck. Statt abzuschalten, kreisen die Gedanken dann darum, es schaffen zu müssen, nichts zu denken. Dabei ist alleine die Tatsache einfach für ein paar Minuten nur für sich selbst zu haben und nichts machen zu müssen so wunderbar und unglaublich erholsam. Wer das verstanden hat, der kann auch meditieren!


Simone Wilbert

  • Yogalehrerin (500h AYA)
  • Kinderyoga (100h AYA)
  • Personal Teacher
  • Pre, Postnatal und Beckenboden

Simone Wilbert hat ihre 2,5- jährige Ausbildung bei Unit Yoga, wo sie auch hauptberuflich arbeitet, absolviert. Ihre Kurse sind abwechslungsreich und ganzheitlich, jedoch legt sie den Schwerpunkt auf einen gesunden Rücken, den Nacken und die Schultern. Wenn die Zeit es erlaubt, gibt sie Kurse in einer Hebammenpraxis und liebt es Kurse für Kinder zu geben.

Tel.: 0179-7531576

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