Wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder verdunstet diese zu stark, sprechen Mediziner von Trockenen Augen. Betroffene leiden unter roten und brennenden Augen. Manche berichten auch über ein Fremdkörpergefühl. Neben Kontaktlinsen und trockener Heizungsluft können auch Erkrankungen wie Diabetes trockene Augen verursachen. Was kann man selbst oder der Arzt machen?

  • Augen feucht halten mit Tränenersatzmitteln. Oft enthalten Präparate Hyaluronsäure, weil der Wirkstoff Wasser bindet, die Augenoberfläche dadurch ständig befeuchtet wird.
  • Äußere Reize ausschalten. Klimaanlagen und Zigarettenqualm meiden, auf Kontaktlinsen weitgehend verzichten.
  • Ursachen abklären. Bessern sich die Beschwerden durch die ersten beiden Maßnahmen nicht, sollte man zum Augenarzt gehen. Der Arzt kann abklären, ob die Trockenen Augen von den Tränendrüsen verursacht werden, die nicht genug Flüssigkeit produzieren. Oder ob beispielsweise eine rheumatische, neurologische oder eine Schilddrüsenerkrankung dahinter stecken
  • Mehr Pausen bei der Computerarbeit. Wer sich lange auf einen Bildschirm fokussiert, blinzelt weniger. Dann wir die Augenoberfläche nicht ausreichend durch den Lidschlag befeuchtet.
  • Lidkanten täglich pflegen. Etwa mit feuchtwarmen Abschminkpads, die man sich fünf Minuten auf die Augen legt. Dann Ober- und Unterlid mit einem feuchten Wattestäbchen in Richtung Lidkante sanft ausstreichen. Am besten zweimal täglich.

https://www.netdoktor.de/symptome/trockene-augen/

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